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Lesedauer 3 Min.

Komsa bringt mobile Roboter von Kuka in den Channel

Der Distributor erweitert sein Portfolio um Autonome Mobile Roboter des Augsburger Herstellers. Systemhäuser und Integratoren sollen damit ein neues Geschäftsfeld bekommen.
Steffen Ebner, CSO der Komsa GmbH

Steffen Ebner, CSO der Komsa GmbH, mit einem mobilen Roboter im Lager. Komsa vertreibt künftig Autonome Mobile Roboter von Kuka über Systemhäuser und Integratoren

© Komsa

Mit einer strategischen Partnerschaft wollen die Komsa GmbH und die Kuka Group Autonome Mobile Roboter (AMR) im Mittelstand verbreiten. Die Unternehmen gaben am 22. Oktober den Start bekannt. Kuka liefert sein Portfolio an mobiler Robotik und die Automatisierungsexpertise. Komsa bringt Vertriebsstrukturen und sein Netzwerk aus Handels-, Systemhaus- und Integrationspartnern ein. Ziel ist, mittelständischen Unternehmen den Einstieg in mobile Robotik zu erleichtern.

Partnerprogramm, Schulungen und Zertifizierung

Der Vertrieb eines definierten Produkt- und Servicepakets baut auf einem gemeinsamen Partnerprogramm auf. Dazu kommen Schulungs- und Zertifizierungsangebote. Komsa fungiert als Center of Competence für die mobilen Robotiklösungen von Kuka. Das Unternehmen begleitet ausgewählte Handelspartner bei Bedarf von der Planung über die Implementierung und Inbetriebnahme bis zur Abnahme durch den Kunden. Erste Pilotprojekte laufen bereits.

Für Systemhäuser und Integratoren entsteht so die Möglichkeit, ihr Lösungsportfolio um Automatisierung zu erweitern. Als Treiber der Nachfrage nennen die Unternehmen Fachkräftemangel, steigende Kosten und höhere Anforderungen an Effizienz und Flexibilität. Besonders im Mittelstand sehen sie Potenzial für einfach zugängliche und skalierbare Lösungen, etwa für Materialfluss und Logistik.

Telekommunikation als Vorbild

Steffen Ebner, CSO der Komsa GmbH, sieht die Partnerschaft als Übertragung eines bekannten Modells: „Was wir im Bereich Telekommunikation über Jahrzehnte erfolgreich aufgebaut haben, übertragen wir jetzt auf die mobile Robotik.“ Das starke Partnernetzwerk und die technische Expertise seien dafür entscheidende Hebel.

Raphael Hegeler, Senior Vice President Corporate Strategy & New Business der Kuka Group, verweist auf den Nutzen für die Endkunden. „Entscheidend ist, daraus konkrete Lösungen mit messbarem Mehrwert für Endkunden zu schaffen“, sagt er. Physical AI erweitere das Spektrum möglicher Anwendungen, Branchen und Kundengruppen.

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