Reseller Park auf der IFA wächst und zieht 2027 in eine neue Halle
Der Reseller Park auf der IFA in Berlin wächst weiter. Zur diesjährigen Messe vom 4. bis 8. September werden nach Angaben des Veranstalters Global Fairs im HUB27 mehr als 200 Aussteller und rund 15.000 Fachbesucher erwartet. Rund 70 Prozent der Besucher sollen aus dem Ausland kommen.
Der vor 26 Jahren gegründete B2B-Bereich richtet sich unter anderem an Distributoren, Händler, Refurbisher und Anbieter aus den Bereichen Consumer Electronics, IT, Mobile, Zubehör und Hausgeräte. Auch die deutsche IT- und Telekommunikationsdistribution ist vertreten. Zu den Ausstellern zählen unter anderem ENO Telecom, KOSATEC und Siewert & Kau.
Ab der IFA 2027 zieht der Reseller Park in die größere Halle 26. Die verfügbare Fläche soll dadurch um rund 15 Prozent wachsen. Nach Angaben des Veranstalters könnten dann bis zu 260 Unternehmen ausstellen. Bereits jetzt hätten mehr als 200 Unternehmen Interesse an einer Teilnahme im kommenden Jahr bekundet. Rund zwei Drittel davon seien internationale Distributoren, ein Drittel chinesische Greentech-Anbieter.
Künftig gibt es drei Bereiche
Das Angebot soll künftig in drei Bereiche gegliedert werden: Distribution und Telekommunikation, Refurbishing, Circular Economy sowie Mobile-/CE-Distribution und Trading sowie Green Tech China. Nachhaltigkeit, Greentech und Refurbishing gehören laut Veranstalter zu den strategischen Schwerpunkten des Reseller Parks. Gründer und Organisator Jan Nintemann legt indes großen Wert auf Nachhaltigkeit – sowohl in der Logistik des Reseller Parks selbst als auch beim Produktangebot der Aussteller.
Neu ist in diesem Jahr zudem das Konferenzprogramm „TechTalk @ Reseller Park“ im HUB27, das Messsebsucher und Experten in den Dialog bringen soll. Dabei geht es an jedem Messetag unter anderem um internationalen Handel, Cybersicherheit, digitale Souveränität, Smart Home und Smart Building sowie Refurbishing und Kreislaufwirtschaft. Ein Schwerpunkt am 5. September ist der Wechsel von Diensten großer internationaler Tech-Konzerne zu europäischen und digital souveränen Alternativen. Die Veranstaltungen sind kostenlos und ohne Anmeldung zugänglich.