Partnerkonferenz 14.03.2018, 10:30 Uhr

Comteam: Mehr Managed Services

Auf seiner Partnerkonferenz kündigte das Technologie-Netzwerk ComTeam den Start des Competence Club Server Eye an.
ComTeam-Chef Sven Glatter (re.) bei der Eröffnung der Partnerkonferenz
(Quelle: ComTeam)
Seit vergangenem Herbst bezeichnet sich ComTeam nicht mehr als Sys­temhaus-Verbund, sondern als Technologie-Netzwerk. „Uns zeichnet eine enorme Vielfalt aus: Klassische Systemhäuser finden bei ComTeam genauso eine Heimat wie ambitionierte Firmengründer“, erklärt ComTeam-Chef Sven Glatter einmal mehr die neue Ausrichtung.
Und getreu der neuen Strategie startete ComTeam auf der diesjährigen Partnerkonferenz den „Competence Club Server Eye“: Server Eye ist eine Monitoring-Lösung für Software, Hardware, Netzwerke und Kommunikationsgeräte, die vom langjährigen ComTeam-Partner Krämer IT Solutions entwickelt wurde. Sie erleichtert Systemhäusern den Einstieg in Man­aged Services, bei denen Leistungen nicht mehr auf Projektbasis abgerechnet werden, sondern über monatliche Gebühren. Seit vier Jahren kooperieren ComTeam und das Systemhaus bereits miteinander – nun wurde die Zusammenarbeit auf eine neue Stufe gehoben.
ComTeam und Krämer IT Solutions wollen Systemhäuser in einer einjährigen Ausbildung fit für das Thema Managed Services machen. Ziel ist, rund 30 Partner für den Einsatz von Server Eye auszubilden. Das Trainingsprogramm umfasst regelmäßige Präsenz- und Online-Schulungen für namentlich benannte Mitarbeiter mit Handlungsempfehlungen und Musterverträgen, Beratertagen und Web-Sessions. Die Teilnahme am Competence Club ist kostenpflichtig, Voraussetzung ist zudem ein „starkes Bekenntnis zu diesem Programm“, wie Glatter betont. Server Eye beziehungsweise Krämer IT Solutions übernimmt in diesem Konstrukt die technischen Schulungen, ComTeam wiederum kümmert sich um Vertrieb, Organisation und Marketing.
Server Eye ist darüber hinaus das erste Projekt für einen Competence Club. Bewährt sich das System, so können weitere Themen wie Personalplanung und -entwicklung, Storage oder auch IP-Centrex folgen, kündigt Glatter an.
Ausgebaut wird zudem die Zusammenarbeit mit Start-ups, ComTeam hat dazu bereits im vergangenen Herbst das Netzwerk „growr“ gegründet. Mittlerweile gehören 250 Unternehmen mit unterschiedlichsten Lösungen zum Verbund, Ziel dabei ist, die growr-Partner zu „echten“ ComTeam-Partnern zu machen – und auch deren Angebote über das Netzwerk zu vermarkten. Auf dem Partnertag waren etliche growr-Unternehmen vertreten, die ihre Lösungen vorstellten.



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