IP-Centrex-Anbieter 14.05.2018, 13:56 Uhr

Nfon: Börsendebüt mit Kratzern

Nfon hat den Schritt an die Börse gewagt. Zu Beginn konnte das Papier zwar deutlich zulegen, allerdings hatte der IP-Centrex-Anbieter im Vorfeld des Börsengangs die Preisspanne aufgrund der schwachen Nachfrage deutlich reduzieren müssen.
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(Quelle: VRD - Fotolia.com )
Die Münchner IP-Centrex-Anbieter Nfon hat eine durchwachsene Börsenpremiere erlebt. Am ersten Handelstag (vergangener Freitag) schlossen die Titel des Herstellers bei 13,26 Euro - bei einem ursprünglichen Ausgabepreis von 12 Euro. Das Plus von 10,5 Prozent verliert aber an Strahlkraft, wenn man berücksichtigt, dass Nfon im Vorfeld seines Börsengangs aufgrund der schwachen Nachfrage die Preisspanne je Aktie auf 11,93 bis 14,00 Euro hat senken müssen. Zuvor lag diese deutlich höher bei 15,60 bis 19,60 Euro. Am heutigen Montag verlor das Papier und datierte zur Mittagszeit (14.00 Uhr) bei rund 13,05 Euro. 
Insgesamt sei unter Annahme der vollen Ausübung der Greenshoe Option ein Volumen von 80,5 Millionen Euro platziert worden, hieß es weiter. Inklusive der Mehrzuteilungsoption wurden insgesamt 6,7 Millionen Aktien ausgegeben. Neben den neuen Papieren wurden inklusive einer Mehrzuteilungsoption gut 2,5 Millionen Anteilscheine bestehenden Anteilseigner platziert. Auf Basis des erzielten Preises liegt die Marktkapitalisierung bei 166 Millionen Euro bewertet.

Ein Großteil der Erlöse werde zur Finanzierung der weiteren Wachstumsstrategie verwendet, hieß es. Man werde weiter in Europa expandieren, insbesondere in Frankreich, Italien und den Niederlanden. Zudem werde in Forschung und Entwicklung sowie in das Marketing investiert. Unter der Annahme der vollen Ausübung der Greenshoe Option betrage der Streubesitz circa 43,5 Prozent.



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