Palm 22.03.2010, 11:01 Uhr

Keine Besserung in Sicht

Auch das als Hoffnungsträger gestartete Smartphone-Modell Pre kann die desolate Situation beim traditionsreichen TK-Hersteller Palm nicht entschärfen.
Der Smartphone-Hersteller Palm kann sich einfach nicht aus seiner prekären wirtschaftlichen Situation befreien. So musste der Konzern im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2009/2010 einmal mehr einen hohen Nettoverlust in Höhe von 22,1 Millionen US-Dollar verbuchen. Immerhin konnte das Minus im Vergleich zum Vorjahr (98 Millionen US-Dollar) deutlich reduziert werden. Der Umsatz kletterte im Berichtszeitraum von 91 Millionen auf 350 Millionen US-Dollar.
Doch was sich auf den den ersten Blick gar nicht so schlecht liest, hinterlässt bei genauerem Hinsehen einen faden Beigeschmack. Denn die Reduzierung der Verluste ist nicht etwa durch eine bessere Performance zustande gekommen, sondern einzig und allein durch einen Buchgewinn aus Finanzgeschäften. Kein Wunder also, dass Palm-Chef Jon Rubinstein von einer enttäuschenden Leistung seines Unternehmens sprach.
Anlass zu Sorge geben vor allem die Verkaufszahlen der neuen Palm-Geräte: So hat sich vor allem das als Hoffnungsträger gestartete Smartphone-Modell Pre deutlich schlechter verkauft als von Palm ursprünglich erwartet.




Das könnte Sie auch interessieren