Privat- und Firmenkunden 24.10.2019, 09:15 Uhr

Kaspersky bringt Anti-Drohnen-System

Mit Antidrone stellt Kaspersky ein Produkt vor, mit dem Drohnen abgewehrt werden können, ohne diesen Schaden zuzuführen. Firmen, aber auch Privatpersonen sollen damit ihre Privatsphäre besser schützen können.
Kaspersky Antidrone soll Drohnen erkennen und zur Umkehr zwingen können
(Quelle: Kaspersky )
Kaspersky hat eine neue Lösung entwickelt, mit der Unternehmen und Grundstücksbesitzer sich und ihr Eigentum vor unautorisierten Flügen ziviler Drohnen schützen können. Antidrone ist Herstellerangaben zufolge in der Lage, unbemannte Flugobjekte automatisch zu sichten, zu identifizieren und am Eindringen in gesperrte Bereiche zu hindern.
Möglich wird das laut Kaspersky durch die Kombination von maschinellem Lernen mit verschiedenen Sensoren, wie einer eigens entwickelten Laserabtastung zur Drohnenerkennung. Dabei werde den Fluggeräten kein Schaden zugefügt, verspricht der Hersteller.
Drohnen stellen einen rasch wachsenden Markt dar. Global wird dieser laut "Research and Markets" von 14 Milliarden US-Dollar im Jahr 2018 auf 43 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 anwachsen. Allerdings hegen viele Menschen auch Vorbehalte gegenüber den unbemannten Flugobjekten. Privatpersonen befürchten die Verletzung der Privatsphäre. Aber auch Firmen haben Grund zur Sorge: Hintergrund sind hier etliche Vorfälle der fahrlässigen oder missbräuchlichen Nutzung. So wurde etwa der Betrieb von Flughäfen bereits durch Drohnen lahmgelegt. Weitere potenzielle Bedrohungen sind Spionage, die Gefährdung von Personen durch Zusammenstöße und das erhöhte Risiko für kritische Infrastruktur wie etwa Energiekraftwerke.
Oft sei den Drohnenpiloten gar nicht bewusst, in welchen Zonen ein Überflugverbot bestehe, so Vladimir Turov von Kaspersky.



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