05.10.2009, 10:21 Uhr

Telekom-Netzumrüstung könnte bis zu 15.000 Stellen kosten (Update)

Die Umstellung des Telekom-Netzes auf das Internet-Protokoll macht unter Umständen bis zu 15.000 Arbeitsplätze künftig überflüssig.
Laut einer Studie der Stuttgarter Beratungsfirma Input Consulting wird die Umrüstung des Telekom-Netzes auf das Internet-Protokoll zwischen 10.000 und 15.000 Stellen kosten. Der Autor der Studie, Michael Schwemmle, Geschäftsführer von Input Consultung, sieht darin die "fundamentalste Transformation, die der Sektor je gesehen hat".
Durch die Digitalisierung des Netzes werden laut der Studie weniger Schaltpunkte und damit auch weniger Standorte erforderlich sein. "In Summe dürfte die Umrüstung nach und nach zu einem massiven Rückgang manueller Zugriffe - Schaltungen und Reparaturen - auf das Netz führen", so Schwemmle. Markus Jodl, Leiter Kommunikation Region und Service bei der Deutschen Telekom:
"Wie viel Arbeitsplätze in der Branche neu entstehen, zum Beispiel durch Aufbau flächendeckender Breitbandnetze, und wie viele Stellen durch weitere Automatisierung entfallen, lässt sich heute schwer sagen. Klar ist, die Telekommunikationsbranche und mit ihr die Deutsche Telekom kann dem Standort und Arbeitsmarkt Deutschland kräftige Impulse geben. Immer vorausgesetzt, dass die regulatorischen Rahmenbedingungen stimmen. Der Aufbau leistungsfähiger Breitbandnetze ist einer der wichtigsten Wachstumstreiber für die deutsche Wirtschaft und die Voraussetzung dafür, die großen gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu bewältigen."




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