Neuheiten 30.09.2015, 11:08 Uhr

Google enthüllt Nexus 5X, Nexus 6P und Pixel C

Vorhang auf für das Nexus 5X und das Nexus 6P: Google hat zwei neue Smartphones mit Android 6 präsentiert. Ein weiteres Highlight ist das Tablet Pixel C mit magnetischer Anstecktastatur.
Nachdem die meisten Spezifikationen der neuen Nexus-Geräte bereits über diverse Leaks ins Netz gelangt waren, hat Google die beiden Android-Smartphones Nexus 5X und 6P auf einem Event in San Francisco nun offiziell vorgestellt. Beide Modelle wollen Nutzer mit Fingerabdruckscannern, USB-Typ-C-Anschlüssen und natürlich dem neuen Android-Betriebssystem 6 alias Marshmallow überzeugen.

Bildergalerie
Zwei Nexus-Smartphones, ein Tablet sowie zwei Chromecast-Sticks: Google hat in San Francisco zahlreiche Neuheiten vorgestellt. Unsere Bildergalerie verschafft einen Überblick.

Den Einstieg in das neue Nexus-Lineup markiert dabei das von LG produzierte Nexus 5X. Ausgestattet mit einem 5,2 Zoll großen Display mit Full-HD-Auflösung, einer Snapdragon-808-CPU mit sechs Kernen und 1,8 GHz sowie mit 2 GB Arbeitsspeicher bietet das Android-Smartphone ein solides Gesamtpaket für die gehobene Mittelklasse. Darüber hinaus verfügt das 5X über wahlweise 16 oder 32 GB Datenspeicher, der Nexus-typisch nicht erweiterbar ist.
Die verbaute Hauptkamera verspricht aufgrund der relativ großen 1,55-µm-Pixel besonders bei schwierigen Lichtbedingungen gute Ergebnisse. Die Auflösung liegt mit 12,3 Megapixel im heute üblichen Bereich. An der Front platziert Google eine 5-Megapixel-Selfie-Knipse.
Die restliche Ausstattung umfasst einen 2.700-mAh-Akku, LTE Cat 6, WLAN-ac, Bluetooth 4.1 und NFC. Zu den deutschen Preisen schweigt sich Google bislang noch aus. In den USA ist das Nexus 5X ab 379 US-Dollar verfügbar. Hierzulande soll das Gerät zu Preisen ab 479 Euro starten, weitere Einzelheiten folgen in den kommenden Wochen.

Nobel-Phablet Google Nexus 6P

Googles neue Android-Speerspitze ist das Nexus 6P von Huawei mit seinem edlen Alu-Unibody, einem 5,7 Zoll WQHD-Display und der Snapdragon-810-CPU.
Das Display des Phablets löst mit stolzen 2.560 x 1.440 Pixeln auf und wird mit Gorilla Glas 4 vor Kratzern geschützt. Für eine ordentliche Performance soll Qualcomms Flaggschiff-Prozessor mit acht Kernen und maximal 2 GHz sorgen. Ihm stehen 3 GB Arbeitsspeicher zur Seite, der Datenspeicher umfasst - je nach Modell - 32, 64 oder 128 GB. Eine Erweiterung über Speicherkarten ist auch hier nicht möglich.
Die Hauptkamera des Nexus 6P verfügt ebenfalls über 1,55 µm große Pixel sowie über eine Auflösung von 12,3 Megapixel. Dank des stärkeren Prozessors sind beim Nexus-Flaggschiff allerdings Zeitlupen-Aufnahmen mit bis zu 240 Bildern pro Sekunde möglich, das Nexus 5X hingegen schafft "nur" 120 FPS. An der Vorderseite verbaut Google eine 8 Megapixel-Kamera.
Lange Laufzeiten verspricht der 3.540 mAh große Akku. Die übrige Ausstattung birgt mit LTE Cat 6, WLAN-ac, Bluetooth 4.1 und NFC wenig Überraschungen.
Im Gegensatz zum Nexus 5X stehen beim 6P die deutschen Preise bereits fest: Los geht es bei 649 Euro für die 32-GB-Variante, die Versionen mit 64 und 128 GByte kosten 699 respektive 799 Euro. Informationen zu Verfügbarkeit und Lieferterminen wurden noch nicht veröffentlicht.

Pixel C: Tablet mit Magnet-Tastatur

Neben den Nexus-Modellen zauberte Google noch einige weitere Neuheiten aus dem Hut. Besonders interessant ist das Pixel C, das direkt von Google selbst hergestellt wird - und nicht in Zusammenarbeit mit einem bekannten Hersteller, wie es bei den Nexus-Geräten der Fall ist.
Bei dem Gerät handelt es sich um ein 10-Zoll-Tablet, das als Highlight über eine magnetische Anstecktastatur verfügt. Diese übernimmt gleich mehrere Aufgaben: Nutzer können nicht nur darauf tippen, sondern das Zubehör auch beim Transport als Displayschutz verwenden. Wird die Tastatur nicht verwendet, kann sie per Magnet an der Rückseite des Pixel C angebracht werden - und wird dabei gleich via Induktion über das Tablet geladen. Eine Akkuladung der Tastatur soll insgesamt für zwei Monate ausreichen.
Was die technische Ausstattung anbelangt, serviert das Tablet solide Kost: Im Inneren verrichtet ein Nvidia Tegra-X1-Prozessor mit vier Kernen seinen Dienst, der auf 3 GB Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. An Flash-Speicher stehen wahlweise 32 oder 64 GB zur Verfügung. Weitere Features sind Stereolautsprecher auf der Vorderseite, eine USB-Typ-C-Buchse, Android 6.0 als Betriebssystem sowie ein 10,1-Zoll-Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.800 Pixeln.
Das Pixel C soll zum Weihnachtsgeschäft 2015 erhältlich sein und ohne Tastatur mit 32 GB Speicher 500 US-Dollar kosten. Die Variante mit 64 GB Speicher schlägt mit 600 US-Dollar zu Buche. Wer die Tastatureinheit erwerben möchte, muss noch einmal 150 US-Dollar auf den Tisch legen.
Die Preise und die Verfügbarkeit für Deutschland sind noch nicht bekannt.

Chromecast Audio: Da ist Musik drin

Auch in Deutschland bereits verfügbar - zum Preis von jeweils 39 Euro - sind hingegen zwei neue Chromecast-Modelle: Die überarbeitete Version des TV-Sticks Chromecast soll mit verbesserter Technik und optimierten WLAN-Empfang aufwarten, zudem gibt es nun eine Sprachsuche.
Speziell Musik-Fans soll hingegen Chromecast Audio ansprechen, das via WLAN Musik von Android-Geräten und Streaming-Diensten empfangen kann. Praktisch: Über einen Klinkenanschluss können die Songs auf einer Stereoanlage oder über Aktivboxen abgespielt werden kann. Wie Google betonte, soll das System in Zukunft auch Multiroom-fähig werden.
Ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung war letztendlich auch die finale Präsentation von Android 6 (Marshmallow). Was das Betriebssystem an Neuerungen bringt, sehen Sie in der Bildergalerie.

Bildergalerie
Telecom Handel zeigt in einer Bildergalerie neue Einstellungsoptionen, die das nächste Google-Betriebssystem Android 6.0 mit sich bringt.





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