Studie 22.03.2012, 16:13 Uhr

Deutsche verlieren alle drei Jahre ihr Mobiltelefon

Einer Studie des Mobile-Security-Anbieters Lookout zufolge verlieren die Deutschen im Durchschnitt alle drei Jahre ihr Mobiltelefon. Die meisten Handys verschwinden nach 21 Uhr - an bestimmten Orten des Nachtlebens.
(Quelle: Lookout)
Über 700 Millionen Euro Schaden droht den Deutschen nach Berechnungen des Sicherheitssoftware-Anbieters Lookout dieses Jahr durch verlorene Mobiltelefone - wenn die Nutzer diese nicht wiederfinden. Für seine Studie "Mobile Lost & Found" hat der App-Entwickler nach eigenen Angaben anonymisierte Daten von 15 Millionen Nutzern weltweit ausgewertet.
Im Durchschnitt verlieren die Deutschen demnach alle drei Jahre ihr Handy, wobei es zwischen den Städten Unterschiede gibt: Berliner etwa suchen einmal im Jahr nach Ihrem Mobiltelefon, während die Münchner, Kölner und Hamburger nur alle zwei Jahre den Verlust des Geräts zu beklagen haben.
Für die Kölner war den Angaben zufolge die Wahrscheinlichkeit das Handy zu verlieren während der Karnevalszeit um 30 Prozent höher als im restlichen Jahr. Überhaupt scheint der Genuss von alkoholischen Getränken eine wichtige Rolle beim Handyverlust zu spielen: Die Plätze, an denen das Mobiltelefon in Deutschland am häufigsten verloren geht, sind der Studie zufolge Discos, Kneipen und Hotels.



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