20.05.2009, 12:14 Uhr

Vodafone verliert Mobilfunkkunden

Ende März 2009 nutzten rund 35,47 Millionen Kunden die Mobilfunkangebote der Düsseldorfer, 700.000 weniger als Ende Dezember 2008 - Die DSL-Kundenzahl konnte innerhalb von drei Monaten um 180.000 gesteigert werden
Vodafone überraschte bei der Vorstellung der Jahreszahlen mit einem Rückgang bei der Mobilfunkkundenzahl. Im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr konnte die Zahl der Teilnehmer zwar um rund eine Million auf 35,47 Millionen gesteigert werden, jedoch: Ende 2008 lag diese noch bei 36,17 Millionen. Vodafone führt als Grund an, dass im ersten Quartal 2009 rund 700.000 inaktive Prepaid-Kunden ausgebucht wurden. Der Mobilfunk-ARPU, also der durchschnittliche Umsatz pro Kunde und Monat ging um zwei Euro auf 16,40 Euro zurück. Zum Hoffnungsträger entwickelt sich das Geschäft mit Datenangeboten: Der Datenumsatz ohne SMS und MMS stieg um 20,8 Prozent auf 960 Millionen Euro.
Im DSL-Segment erhöhte sich die Kundenzahl weiter; im abgelaufenen Geschäftsjahr entschieden sich 575.000 Neukunden für die Angebote von Vodafone und Arcor, darunter 154.000 Wholesale-Kunden. Allein im letzten Quartal kamen 180.000 neue Breitbandkunden dazu, die Gesamtkundenzahl liegt nun bei 3,22 Millionen.
Der Umsatz des Konzerns ging trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise im Jahresvergleich nur geringfügig von 9,729 Milliarden Euro auf 9,412 Milliarden Euro zurück. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) fiel um 2,7 Prozent kleiner aus als im Vorjahr, und belief sich auf 3,672 Milliarden Euro.



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