Yi 4K Action Camera: Konkurrent für Gopro & Co im Test

Gute Aufnahmequalität

Die Linse hat mit 160 Grad einen schön großen Aufnahmewinkel. Die vergleichsweise schwache Blende von f2.8 fällt bei Außenaufnahmen weniger ins Gewicht als es bei einer Smartphone-Kamera der Fall wäre, bei unseren Testaufnahmen hatten wir zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass zu wenig Licht auf den Sensor gefallen wäre.
Die Bildstabilisierung arbeitet ausschließlich elektronisch bei Auflösungen unter 4k und stieß im Test relativ schnell an ihre Grenzen. Die Stöße bei einer Fahrt mit dem Fahrrad auf einem Feldweg konnte die Kamera nur minimal ausbügeln. Der durch die Linse bedingte Fischaugeneffekt wird dagegen durch die Software sehr gut eliminiert.
Die Bildqualität konnte im Test rundweg überzeugen, die Yi 4K Action Camera zeichnete Farben sehr naturgetreu auf, der automatische Weißabgleich arbeitete fast immer zufriedenstellend. Auch bei 4K-Filmen machte die Kamera eine gute Figur, die Aufnahmen waren allesamt sehr scharf und detailreich - der Bildsensor von Sony macht hier einen guten Job.
Die beiden verbauten Mikrofone sind eher von durchschnittlicher Qualität, dafür hat die Kamera einen exzellenten Akku, der die versprochenen zwei Stunden Daueraufnahme im 4K-Modus auf tatsächlich durchhielt.
Insgesamt hat die 4K Action Camera einen guten Eindruck hinterlassen, das fehlende Schutzgehäuse und der Verzicht auf Features wie GPS dürften manchen Interessenten aber ins Grübeln kommen lassen, ob er nicht doch 100 Euro mehr in die Hand nimmt und eine Gopro kauft.




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