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Lesedauer 3 Min.

Samsung zeigt seine neuen Falt-Smartphones

Mit den Galaxy Z Flip 7 und Galaxy Z Fold 7 hat Samsung die neue Generation seiner Falt-Smartphones vorgestellt. Diesmal gab es tatsächlich mehr als nur ein Facelift und erstmals drei Modelle zu sehen.
© (Quelle: Samsung)

Den immer noch kleinen Markt für Falt-Smartphones beherrschte der Pionier Samsung für lange Zeit, doch inzwischen bekommen die Koreaner immer mehr Konkurrenz durch Motorola und chinesische Hersteller wie Honor oder Huawei. Deshalb müssen die drei jetzt präsentierten Flip- und Fold-Modelle der siebten Generation wieder ein Erfolg werden.

Sie werden mit Android 15 und der hauseigenen Benutzeroberfläche OneUI 8.0 ausgeliefert. Samsung verspricht sieben Jahre Upgrades und Updates. Bestellt werden kann ab sofort, wer dies bis zum 24. Juli macht, erhält die jeweils nächsthöhere Speichervariante ohne Aufpreis.

Das Acht-Zoll-Display des Galaxy Z Fold 7

© Quelle: Samsung

Vor allem beim Galaxy Z Fold7 gibt es einige Neuerungen. Auf den ersten Blick fällt das schlankere Gehäuse auf, das zusammengeklappt von 12,1 auf 8,9 Millimeter abgenommen hat. Auch das Gewicht fiel von 239 auf 215 Gramm. Da das Außendisplay von 6,3 auf 6,5 Zoll gewachsen ist, fällt das Gerät allerdings minimal breiter aus. Der innere Bildschirm wächst von 7,6 auf üppige 8,0 Zoll.

Die rückwärtige Dreifachkamera hat den Sensor des Galaxy S25 Ultra bekommen und löst jetzt mit bis zu 200 Megapixel auf. Geblieben sind der optische Zoom und der Ultraweitwinkel. Die Kamera im Innendisplay ist nun in einem Punchhole platziert und nicht mehr unter dem Glas, zudem wächst ihre Auflösung von vier auf zehn Megapixel.

Damit die Galaxy-AI-Prozesse flüssig laufen, bekommt das Smartphone den gleichen Snapdragon 8 Elite for Galaxy Chipsatz wie das S25 Ultra. Der Akku bleibt dagegen bei 4.400 mAh und lädt mit eher schwachen 25 Watt per Kabel oder 15 Watt drahtlos.

Für sein neues Flaggschiff verlangt Samsung in Blau, Schwarz oder Silber in der Basisversion 2.099 Euro, 256 GB kosten 2.219 Euro und ein TB kostet stolze 2.519 Euro.

Neues beim kleinen Bruder

Das Samsung Galaxy Z Flip 7

© Quelle: Samsung

Auch beim kompakten Bruder Galaxy Z Flip 7 hat Samsung am Super-Amoled-Außendisplay gearbeitet, bei dem die beiden Kameralinsen – wie beim Razr von Motorola – jetzt in den Bildschirm integriert sind. Entsprechen wächst die Fläche gegenüber dem Vorgänger von 3,4 auf 4,1 Zoll. Auch die Bildwiederholrate verdoppelt sich auf 120 Hz. Das innere Display wächst leicht von 6,7 auf 6,9 Zoll. Das in blau, hellgrün, rot und schwarz verfügbare Gehäuse wird dadurch breiter, dafür ist das Smartphone zusammengeklappt nur noch 13,7 Millimeter dünn.

An den Kameras hat Samsung nicht verändert, die Doppelkamera auf der Klappe hat weiter eine 50-Megapixel-Hauptlinse und einen 12-Megapixel-Weitwinkel. Als Prozessor kommt jetzt aber der hauseigene Exynos 2500 zum Einsatz, der Akku wächst um 300 mAh auf 4.300 mAh. Für den Falter werden mit 256 GB 1.199 Euro fällig, mit 512 GB sind es 120 Euro mehr.

Erstmals gesellt sich zu dem Duo ein drittes Modell, das in Schwarz und Weiß erhältlich ist: Das Galaxy Z Flip 7 FE ist eine technisch durch den Einsatz des Exynos 2400 Prozessors nur leicht veränderte Variante des Z Flip 6 aus dem Vorjahr. Mit 999 Euro für die 128-GB-Version ist die FE-Variante der Einstieg in die Foldables von Samsung, mit 256 GB Datenspeicher werden 1.059 Euro fällig.

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