Steigender Durchschnittspreis 25.01.2018, 11:00 Uhr

GfK: Smartphones werden immer teurer

Die durchschnittlichen Verkaufspreise bei Smartphones legen zu, außerdem stieg die globale Smartphone-Nachfrage im vierten Quartal 2017 um ein Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal an, so die GfK.
(Quelle: Vladyslav Starozhylov / shutterstock.com)
Die globalen Wachstumszahlen bei Smartphones sind im vierten Quartal 2017 mit einem Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum überschaubar, dafür stiegen die Durchschnittspreise der Geräte umso stärker an: Der Umsatz legte entsprechend im Vergleich zum Vorjahresquartal um elf Prozent auf 144 Milliarden US-Dollar zu, "was für eine solch ausgereifte Technologiekategorie ein außergewöhnliches Wachstum darstellt", so Arndt Polifke, Global Director für Telekommunikation bei GfK. Dies resultiere aus der Verbreitung von Smartphones mit größeren und randlosen Displays, die Verbraucher dazu veranlasse, teurere Geräte zu kaufen.
Die Smartphone-Nachfrage in Westeuropa belief sich im vierten Quartal 2017 auf 37,0 Millionen Geräte und lag damit um drei Prozent unter dem Vorjahresniveau. Durch den oben genannten Trend zu teureren Geräten konnte der Umsatz allerdings um 17 Prozent auf 18,8 Milliarden gegenüber dem vierten Quartal 2016 gesteigert werden.
Im gesamten Jahr 2017 belief sich der Umsatz mit Smartphones in Westeuropa auf 56 Milliarden US-Dollar, ein Plus von fünf Prozent. In Stückzahlen ging der Markt jedoch um vier Prozent auf 125,6 Millionen zurück. Die Prognose für 2018 ist positiv: Die Nachfrage wird voraussichtlich um ein Prozent auf 126,4 Millionen Geräte ansteigen, so die Einschätzung der Analysten.



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