Drillisch-Übernahme: Alternativen für betroffene Shop-Betreiber

Alternative Konzepte

Telecom Handel hat sich bei mehreren Distributoren, Providern und Carriern umgehört, mit welchen Konzepten diese um O2-/Base-Partner werben. Aetka setzt mit seinem „Aetka-Un­ternehmerkonzept“ gezielt darauf, den bisherigen Monobrand-Shop zu einem Multibrand-Shop weiterzuentwickeln – angereichert um ein „360-Grad-Rundum-Unterstützungspaket“ mit verschiedensten Aetka-Leistungen.
„Dabei kann das angestammte Netz weiter bedient werden, so dass mit Bestandskunden und bestehenden Kompetenzen weiter Geschäft generiert werden kann“, sagt Kooperationsmanagerin Katja Förster. Ziel sei, Partner mit Neuorientierungsabsicht vom Aetka-Konzept zu überzeugen und für die Verbundgruppe zu gewinnen oder zu halten – denn schon heute zählt Aetka nach eigenen Angaben viele Partner mit O2-/E-Plus-Orientierung.
„Uns geht es nicht um eine unbedingte Erweiterung der Partnerzahl, sondern um eine solide und stabile Gebietsabdeckung“, betont die ­Aetka-Managerin. Dabei adressiere man sowohl kleine Betriebsformen als auch größere Einheiten wie Systemhäuser oder kleinere Filialisten.
Auch Also setzt darauf, den Telefónica-Partnern das weitere erfolgreiche Betreiben des Shops als Fachhändler zu ermöglichen. Zum Maßnahmenpaket des Teams aus Osnabrück zählen unter anderem eine gemeinsame Standortanalyse, verschiedenste Schulungen, ein aktuelles Möbelkonzept (auf Wunsch mit Multimedia-Elementen) sowie Marketingunterstützung. Außerdem bietet Also „Buddys“ an.
„Jeder neue Partner bekommt einen Buddy, der bereits den Weg von der Partnershop- hin zur Fachhandelswelt erfolgreich gegangen ist“, so Lars Öhlschläger, Leiter Netzvermarktung bei Also. Er verweist auch auf die „O2-Werbegruppen“, die Also als erste Distribution eingeführt habe: „So hat jeder Händler die Möglichkeit zur Nutzung von weitestgehend kostenfreien Marketingaktionen.“




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