Hardware-Verkauf 04.02.2021, 11:23 Uhr

Xiaomi vertieft seine Kooperation mit O2

Der Hardware-Hersteller Xiaomi und der Netzbetreiber Telefónica Deutschland erweitern ihre Kooperation für den Verkauf von Smartphones und IoT-Produkten in den O2-Shops.
(Quelle: Telefónica )
Als erster der deutschen Netzbetreiber hatte Telefónica im Herbst 2019 die Smartphones des aufstrebenden chinesischen Herstellers Xiaomi in sein Portfolio aufgenommen. Inzwischen ist man dort bereits die Nummer Drei bei den Hardware-Verkäufen. Nun haben beide Unternehmen angekündigt, ihre Kooperation zu vertiefen.
"Die jetzt geschlossene strategische Kooperation weitet unsere Partnerschaft aus und umfasst unter anderem gemeinsame Vermarktungsmaßnahmen bei den Marken O2 und Blau und den Ausbau der Sichtbarkeit der Marke Xiaomi in Deutschland - sowohl bei unseren Smartphones, die wir bei O2 in allen Preisklassen anbieten, als auch in den Wachstumsfeldern Internet of Things- und Lifestyle-Produkte", so Steven Gong, Director Operator Business bei Xiaomi, gegenüber Telecom Handel.
Die neuen Herstellerflächen werden zuerst für die O2-Flagship-Stores in München, Oberhausen, Köln und Hamburg zur Wiedereröffnung nach dem Lockdown umgesetzt. Im nächsten Schritt sollen die O2 Live Stores in Berlin und Frankfurt am Main folgen, bevor das Konzept dann sukzessive auch in weiteren O2-Shops zu finden sein wird. Steven Gong: "Hier können O2-Kunden dann nicht nur unsere Smartphones, sondern auch ausgewählte IoT- und Lifestyle-Produkte erleben, ausprobieren und sich beraten lassen."
In der Erweiterung des Sortimentes über eine breite Smartphone-Palette hinaus sehen die Partner Potenzial für Wachstum. Bereits jetzt gibt es beim Netzbetreiber einzelne Produkte wie eine 65-Zoll-Fernseher oder eine smarte Schreibtischlampe. "Produkte exklusiv für den Vertrieb bei O2 sind derzeit nicht geplant, da wir unsere Vermarktungsmaßnahmen bündeln wollen. Für die Zukunft denkbar wären aber Umsetzungen gemeinsamer kreativer Ideen, wie zum Beispiel Sonderfarben oder Special Editions", sagt Gong. 




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