Neue Business Units 19.09.2019, 15:30 Uhr

Westcon-Comstor stellt Organisation im EMEA-Raum neu auf

Bislang war Marianne Nickenig für das Collaboration- und Digitalisierungs-Business in der DACH-Region und Osteuropa verantwortlich. Nun leitet sie die neu geschaffene Business Unit Collaboration & Networking beim Distributor.
Marianne Nickenig, Westcon-Comstor
(Quelle: Westcon )
Der Distributor Westcon-Comstor stellt die Organisation im EMEA-Raum neu auf und gründet zwei Business Units für Collaboration & Networking sowie Cyber Security, die zentral die Zusammenarbeit mit den Herstellern in diesen Bereichen steuern sollen.
Marianne Nickenig, die beim Distributor bislang für das Collaboration- und Digitalisierungs-Business in der DACH-Region und Osteuropa verantwortlich war, übernimmt ab sofort die Leitung der Collaboration & Networking-Sparte im EMEA-Raum und ist damit für die UCC-Geschäfte in 42 Ländern verantwortlich. Ihre bisherigen Aufgaben in der DACH-Region übernimmt Robert Jung zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Director Westcon Security DACH; er trägt nun den Titel Managing Director für diesen Bereich.
Robert Jung, Managing Director DACH bei Westcon-Comstor
Quelle: Westcon-Comstor
Ziel der neuen Struktur sei, die Zusammenarbeit mit den Herstellern (Vendor Management) zu verbessern, erklärt Marianne Nickenig im Gespräch mit Telecom Handel. „Der UCC-Bereich befindet sich in einem tief greifenden Wandel und entwickelt sich immer mehr zu Unified Communication & Collaboration as a Service. Wir wollen gemeinsam mit den Herstellern den Markt in diese Richtung entwickeln, und zwar über die Landesgrenzen hinaus.“ Ihre Aufgabe wird nun unter anderem sein, in den einzelnen Ländern zu prüfen, welche Hersteller das Potenzial haben, dort aktiv zu sein und die passende Go-To-Market-Strategie zu entwickeln.
„Mit einem zentralen EMEA-Management werden wir attraktiver für die Hersteller“, so Nickenig weiter. Dies sei gerade in einer Zeit, in der die Hersteller ihre Partnerschaften mit den Distributoren konsolidieren, extrem wichtig. Gleichzeitig sollen aber auch bestehende Partnerschaften mit den Herstellern überprüft werden. „Wir werden in den einzelnen Ländern genau analysieren, ob sich der Aufwand auch lohnt“, sagt Nickenig.



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