GoTo startet neues Partnerprogramm für Reseller
Mit dem „LogMeIn Partner Network“ baut GoTo seine Channel-Strategie weiter aus. Das Programm richtet sich zunächst an IT-Reseller und soll perspektivisch auch Managed Service Provider (MSPs) sowie Systemintegratoren einbinden.
Im Mittelpunkt stehen Lösungen für Remote-Support, Endpoint-Management und IT-Sicherheit. Dazu zählen unter anderem „LogMeIn Resolve“ und „LogMeIn Rescue“, die mit zusätzlichen, teils KI-gestützten Funktionen ausgestattet sind. Der Anbieter adressiert damit vor allem Anforderungen im Geschäftskundenumfeld, etwa Fernwartung, Gerätemanagement und Sicherheitskonzepte auf Basis von Zero-Trust-Ansätzen.
Einstieg über Reseller, Ausbau Richtung MSP
Für Partner soll das Programm verschiedene Bausteine bündeln. Dazu gehören dedizierte Ansprechpartner im Vertrieb und Presales, technische Unterstützung sowie Marketingressourcen. Ergänzt wird das Angebot durch strukturierte Trainings- und Zertifizierungsprogramme, die den Einstieg erleichtern und den Aufbau eigener Kompetenzen unterstützen sollen.
Parallel setzt GoTo auf klassische Incentive-Modelle. Partner werden abhängig von ihrem Umsatz gestaffelt vergütet, zusätzlich sind Co-Marketing-Maßnahmen vorgesehen. Dazu zählen unter anderem gemeinsame Kampagnen und Programme zur Lead-Generierung. „GoTo will LogMeIn-Partnern ein hohes Maß an Support und flexible Modelle bieten“, sagt Steve Shattuck, Vice President Global Partner Ecosystems.
Das neue Partnernetzwerk ist Teil einer umfassenderen Channel-Offensive. Bereits 2025 hatte GoTo mit Steve Shattuck einen Verantwortlichen für das globale Partnergeschäft verpflichtet. Er soll insbesondere die Zusammenarbeit mit Resellern, MSPs und strategischen Partnern ausbauen.
Auch regional sieht das Unternehmen Wachstumspotenzial. In der DACH-Region soll das Programm dazu beitragen, bestehende Partner stärker einzubinden und neue Geschäftsmodelle im Umfeld von Managed Services zu erschließen. Weitere Ausbaustufen sind bereits geplant: Der Zugang für MSPs und größere Systemintegratoren soll im Laufe des Jahres folgen.