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M-net baut ein neues Rechenzentrum in München

Der Glasfaseranbieter M-net baut in München ein neues Rechenzentrum, das ab 2028 regionalen Mittelständlern eine zukunftssichere Plattform für geschäftskritische IT-Anwendungen bieten soll. 
M-net Rechenzentrum

Der Bau des neuen Rechenzentrums hat bereits begonnen

© M-net

Im Norden von München hat der Bau des neuen Rechenzentrums des Glasfaserbetreibers M-net begonnen. Dieser soll 2028 abgeschlossen werden, vorher ist für 2027 eine Testphase geplant. Der Standort bietet auf rund 1.500 Quadratmetern hochmoderne Colocation-Flächen und richtet sich gezielt an mittelständische Unternehmen aus der Bayernmetropole und der Region, die Wert auf hohe Verfügbarkeit, Sicherheit und persönliche Betreuung legen. Sie können sich schon während der Bauphase dort Kapazitäten sichern.

Mit dem Neubau will M-net sein Angebot im Bereich Colocation deutlich erweitern und eine zukunftssichere Plattform für den Betrieb geschäftskritischer IT-Anwendungen zur Verfügung stellen. Diese reichen von klassischen Anwendungen bis hin zu Szenarien in den Bereichen KI, Cloud Computing, Big Data und Edge Computing.

„Gerade für mittelständische Unternehmen in München und der Region wird es immer wichtiger, ihre IT-Infrastruktur sicher, leistungsfähig und gleichzeitig flexibel betreiben zu können. Mit unserem neuen Rechenzentrum bieten wir genau dafür die passenden Lösungen – verbunden mit persönlicher Beratung, regionaler Nähe und attraktiven Einstiegsmöglichkeiten bereits vor Inbetriebnahme“, sagt Markus Niedermeier, Leiter Geschäftskunden bei M-net.

Das neue Rechenzentrum soll sehr hohe Anforderungen an Verfügbarkeit, Sicherheit und Energieeffizienz erfüllen. Es wird nach EN 50600, der europäischen Norm für Rechenzentren, konzipiert und bietet eine durchgängig redundante Strom- und Klimaversorgung einschließlich unterbrechungsfreier Stromversorgung (USV) und Notstromversorgung. Damit will M-net eine Verfügbarkeit von 99,99 Prozent gewährleisten. Mehrstufige Zutrittskontrollen, biometrische Systeme, Videoüberwachung sowie die 24/7-Überwachung durch das M-net Network Operation Center sorgen zusätzlich für umfassenden Schutz der IT-Infrastruktur.

Durch die direkte Anbindung an das Glasfasernetz des Carriers sollen Kunden von hoch performanter, mehrfach redundanter Konnektivität profitieren. Bei seinem neuen Rechenzentrum setzt M-net auf Nachhaltigkeit: Der Betrieb erfolgt zu hundert Prozent mit Ökostrom, gleichzeitig sorgen moderne Technologien für eine hohe Energieeffizienz mit einem angestrebten PUE-Wert von unter 1,2.

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