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Plusnet und E.Discom unterzeichnen Glasfaser-Kooperation

Mit seiner Handeslplattform Netbridge möchte Plusnet seine Glasfasernetzwerke ausbauen. Nun kooperiert der Anbieter mit der E.Discom aus Eberswalde und hat damit Zugriff auf 14.000 Kilometer Glasfaser in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Jürgen Rohr, Executive Director Carrier Management bei Plusnet, und Detlef Katzschmann, Geschäftsführer der E.Discom (v.l.n.r.)

© (Quelle: Plusnet)

Der Kölner Telekommunikations- und Infrastrukturanbieter Plusnet, eine Tochtergesellschaft der EnBW sowie die E.Discom Telekommunikation GmbH, ein Tochterunternehmen der E.DIS AG und regionaler Glasfasernetzbetreiber aus Eberswalde, haben eine Wholesale-Kooperationsvereinbarung für die Glasfaservermarktung im Open Access unterzeichnet.

Davon profitieren beide Unternehmen: Plusnet erhält Zugriff auf ein rund 14.000 Kilometer umfassendes Glasfasernetz in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ohne eigene Ausbauleistungen. Dadurch erhält Plusnet eine insgesamt höhere Glasfaserreichweite für ihre eigenen Kunden und erweitert gleichzeitig den Footprint auch im Osten Deutschlands für die eigene Open-Access-Handelsplattform Netbridge, um bundesweit ihren Vermarktungspartnern für Privat- und Geschäftskunden ein größeres Glasfaser-Angebot bereitzustellen. E.Discom wiederum steigert ihre Netzauslastung durch die zusätzliche Vermarktungsleistung von Plusnet und betreibt ihr Netz somit wirtschaftlicher.

„Als Open-Access-Player haben wir unser vermarktbares Glasfasernetz in den vergangenen Jahren schrittweise erfolgreich ausgebaut“, sagt Jürgen Rohr, Executive Director Carrier Management bei Plusnet. „Durch die Kooperation mit e.discom heißen wir ein neues Mitglied in unserer Open-Access-Familie willkommen.“

„Wir fördern und unterstützen den Open-Access-Gedanken auf ganzer Linie und freuen uns, dass wir durch die strategische Kooperation mit unserem Partner Plusnet die Auslastung unseres Glasfasernetzes weiter steigern“, ergänzt Detlef Katzschmann, Geschäftsführer der E.Discom. „Dies ermöglicht uns zudem, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürgern eine stetig wachsende Auswahl an Anbietern und Produkten zur Verfügung zu stellen. Um unserem klaren Fokus auf den Open-Access-Ansatz gerecht zu werden, spielt der weitere Ausbau der digitalen Infrastruktur eine entscheidende Rolle. Wir errichten eine sichere sowie leistungsstarke Telekommunikationsinfrastruktur in den Flächenländern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern und treiben die Digitalisierung in der Region damit stetig weiter voran.“

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