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Lesedauer 3 Min.

Zurich und Telekom entwickeln Cyber-Versicherung

Auf der it-sa in Nürnberg haben Zurich und die Deutsche Telekom eine neue Cyber-Versicherung vorgestellt. Die Lösung verbindet IT-Sicherheitsdienste mit Versicherungsschutz und richtet sich an mittelständische und große Unternehmen.

Symbolbild für Cybersicherheit: Schutz von Daten und Systemen

© (Quelle: shutterstock / Shutter z)

Der Versicherer Zurich und die Deutsche Telekom haben auf der Fachmesse it-sa eine gemeinsame Cyber-Versicherungslösung präsentiert. Beteiligt sind auch die Tochterunternehmen Deutsche Telekom Security GmbH und DeTeAssekuranz. Ziel ist ein Schutzpaket, das klassische Versicherungselemente mit IT-Sicherheitsdiensten und Risikoanalysen kombiniert.

Die Partner richten sich mit dem Angebot vor allem an mittelständische und große Telekom-Kunden mit einem Jahresumsatz zwischen 100 Millionen und 2 Milliarden Euro. Der neue Tarif ergänzt die bestehende MDR-Produktlinie (Managed Detection & Response). Unternehmen können damit ihren Schutz gegen Angriffe flexibel erweitern.

Zurich und Telekom wollen nach eigenen Angaben vor allem Übersichtlichkeit schaffen. Der Cyberversicherungsmarkt gilt als fragmentiert und schwer vergleichbar, viele Angebote bestehen aus Bausteinen mit unterschiedlichen Vertragsbedingungen. „Bei Zurich sind wir überzeugt, dass echte Cyber-Resilienz mehr erfordert als isolierte Tools – sie braucht ein ganzheitliches und intelligentes Ökosystem, das Versicherung, IT-Sicherheit und Cyber-Intelligenz miteinander verbindet. Durch die strategische Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom schaffen wir ein Angebot, das eben diesen Anforderungen gerecht wird. Gemeinsam setzen wir neue Maßstäbe“, sagte Petra Riga-Müller, Vorständin Commercial Insurance Germany bei der Zurich Gruppe Deutschland.

Eine Besonderheit der neuen Versicherung ist ein optional gestrecktes Deckungslimit mit einer Laufzeit von bis zu 36 Monaten. Das soll Planungssicherheit und stabile Prämien über drei Jahre hinweg ermöglichen. Die Ermittlung des passenden Versicherungsschutzes erfolgt über einen reduzierten Fragebogen, der die individuellen Bedarfe der Unternehmen berücksichtigen soll.

Die Zusammenarbeit bündelt unterschiedliche Kompetenzen:

1. Zurich übernimmt die Ausgestaltung und Verwaltung des Produkts und unterstützt Kunden im Schadenfall, auch bei rechtlichen Fragen. Über ihre Einheit „Zurich Resilience Solutions“ bietet die Gruppe zusätzliche Dienstleistungen wie die Bewertung von Cyber-Risiken.

2. DeTeAssekuranz tritt als Makler auf, berät die Kunden und übernimmt die Federführung bei der Bewertung regulatorischer Rahmenbedingungen.

3. Deutsche Telekom Security bringt ihre technische Expertise ein. Deren Managed Detection & Response Services erkennen Angriffe in Echtzeit, wehren sie ab und geben Handlungsempfehlungen.

„Da es hundertprozentige technische Sicherheit meiner Meinung nach nicht gibt, kann eine ergänzende Versicherung eine sinnvolle Investition sein. Ein hochmotiviertes, erfahrenes Team trifft auf einen verlässlichen Versicherer für ein passgenaues Produkt“, sagte Telekom-Security-CEO Thomas Tschersich.

Mit der Kooperation wollen die Partner Unternehmen nicht nur im Schadenfall absichern, sondern auch bei Prävention und schneller Reaktion unterstützen. Angesichts steigender Fallzahlen von Angriffen, Datenlecks und IT-Ausfällen sowie wachsender regulatorischer Anforderungen soll die Lösung ein Beitrag zu mehr Widerstandsfähigkeit sein.

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