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Lesedauer 2 Min.

1&1 definiert den Anbieterwechsel neu

1&1 bündelt seit Ende 2025 mehrere Wechsel-Services zu einem festen Prozessmodell. Im Mittelpunkt stehen Ablauf, Aktivierung und Absicherung – weniger Tarifdetails oder Gerätepreise.

Beim Anbieterwechsel setzt 1&1 stärker auf eSIM und vorkonfigurierte Aktivierung, um technische Zwischenschritte und Fehlerquellen zu reduzieren

© (Quelle: Shutterstock AI)

1&1 AG hat zum Jahreswechsel mehrere Neuerungen rund um den Anbieterwechsel eingeführt und erstmals zu einem klar beschriebenen Prozessmodell zusammengeführt. Anders als klassische Kampagnen, die über Preise oder Endgeräte funktionieren, richtet sich der Blick dabei auf den Wechsel selbst – also auf den technischen und organisatorischen Übergang zwischen altem und neuem Vertrag.

Zentrales Element ist der sogenannte „Einfach-Wechsel“. Dahinter steht das Versprechen, den neuen Vertrag exakt zum Ende des bisherigen Vertrags zu starten, um parallele Laufzeiten und doppelte Kosten zu vermeiden. Gleichzeitig sagt 1&1 zu, dass Kundinnen und Kunden während des Wechsels erreichbar bleiben und mobile Daten nutzen können. Ergänzt wird der Prozess durch ein 30-tägiges Testfenster, in dem Tarif, Netz und Services geprüft werden können.

Prozessversprechen mit finanzieller Absicherung

Viele dieser Punkte sind grundsätzlich bekannt oder regulatorisch vorgesehen. Neu ist jedoch, dass 1&1 sie zu einem geschlossenen Prozessmodell bündelt und mit einer expliziten Absicherung verknüpft. Sollte der Wechsel entgegen den Zusagen nicht unterbrechungsfrei verlaufen, stellt der Anbieter eine pauschale Gutschrift von 100 Euro in Aussicht. Auch dieses Versprechen steht unter technischen Voraussetzungen und Bedingungen.

Technisch flankiert wird der Ansatz durch eine vereinfachte eSIM-Aktivierung. Bei neu bestellten, eSIM-fähigen Smartphones ist das eSIM-Profil bereits vorkonfiguriert und kann direkt auf dem Gerät aktiviert werden. Zusätzliche Schritte wie das Scannen eines QR-Codes entfallen. Damit adressiert 1&1 einen der häufigsten Reibungspunkte beim Anbieterwechsel, der in der Praxis regelmäßig zu Verzögerungen oder Rückfragen führt.

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