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Deutsche Glasfaser sichert sich weitere Finanzierung

Der Netzbetreiber Deutsche Glas­faser hat sich mit seinen Gesell­schaf­tern, der EQT Private Equity, der OMERS und den Kredit­gebern auf eine umfas­sende Neuge­stal­tung der Kapi­talstruktur geeinigt und bekommt mehr Geld.
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© Deutsche Glasfaser

Der Netzbetreiber Deutsche Glasfaser hat seine Finanzierung neu aufgestellt und sich dabei frisches Kapital in Milliardenhöhe gesichert. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde gemeinsam mit den Gesellschaftern EQT Pivate Equity und OMERS sowie den Kreditgebern eine umfassende Neugestaltung der Kapitalstruktur vereinbart.

Im Zuge der Einigung stellen die Eigentümer dem Unternehmen zusätzliches Eigenkapital zur Verfügung. Gleichzeitig beteiligen sich die Finanzierungspartner mit neuem Fremdkapital. Insgesamt summiert sich das zusätzliche Finanzvolumen auf mehr als 1,2 Milliarden Euro.

Neben der Kapitalzufuhr wird auch die bestehende Verschuldung neu geordnet: Das Fremdkapital wird zu langfristigen Konditionen restrukturiert und der dem operativen Geschäft zuzurechnende Schuldenanteil deutlich reduziert. Der Abschluss der Transaktion wird bis Ende Juni erwartet.

Unternehmenschef Andreas Pfisterer bezeichnete die Einigung als wichtigen Meilenstein. Sie schaffe Planungssicherheit und stelle die vollständige Finanzierung des Unternehmens sicher. Damit sehe sich Deutsche Glasfaser gut positioniert, um den Netzausbau wie geplant abzuschließen und den Wandel hin zu einem stärker kundenorientierten Breitbandanbieter voranzutreiben.

Auch die Investoren bewerten die Vereinbarung positiv. Vertreter von EQT und OMERS erklärten, die neue Kapitalstruktur bilde eine solide Grundlage für weiteres Wachstum und den fortlaufenden Glasfaserausbau. Ziel sei es, Kunden und Kommunen gleichermaßen vom Ausbau zu profitieren zu lassen und das Unternehmen in der nächsten Wachstumsphase weiterhin zu unterstützen.

Die Branchenverbände BREKO und VATM begrüßten die Ankündigung, sie sei ein gutes Signal für den Glasfaserausbau in Deutschland.

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