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Lesedauer 2 Min.

Gigaset und Punkt wollen zusammen Smartphones bauen

Der Schweizer Hersteller Punkt und Gigaset haben eine Produktionsvereinbarung geschlossen. Künftig sollen in Bocholt gemeinsam mobile Endgeräte hergestellt werden.
© (Quelle: Gigaset)

Nach der Insolvenz von Gigaset im Jahr 2023 und der anschließenden Übernahme durch den chinesischen Hersteller VTech gab es wenig Neues aus der deutschen Smartphone-Produktion in Bocholt und es kursierten Gerüchte um eine Einstellung. Doch bald soll das Werk wieder Geräte „Made in Germany“ liefern. Dazu wurde eine Produktionsvereinbarung mit dem Schweizer Unternehmen Punkt geschlossen.

Bereits im vierten Quartal könnte es ein erstes mobiles Endgerät für Privat- und Geschäftskunden geben, das global vertrieben werden soll. Punkt konzentriert sich bei seinen minimalistisch gestylten Produkten vor allem auf die Datensouveränität der Nutzer und setzt auf Transparenz. Zusammen mit dem Schweizer Software-Partner Apostrophy wurde ein eigenes Android-basiertes Open-Source-Betriebssystem entwickelt.

Petter Neby, Gründer und CEO von Punkt: „Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt hin zu unserem Ziel, Geräte von höchster Qualität zu entwickeln – gefertigt in Europa, mit Fokus auf Vertrauen, Langlebigkeit und Präzision. Damit möchten wir unserer anspruchsvollen, Kundschaft auf der ganzen Welt gerecht werden. Die Produkte richten sich an alle, die Wert auf ein gesundes Verhältnis zur Technologie legen und ihre persönlichen oder geschäftlichen Daten in eigener Hand behalten möchten.“

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