Motorola: Neues vom Razr Fold und Nachwuchs für die Edge-70-Serie
Die große Bühne des Mobile World Congress nutzte Motorola für die Vorstellung das neuen Mittelklasse-Smartphones Edge 70 Fusion und konkrete Angaben zum großen Razr Fold, das bereits auf der CES im Januar kurz gezeigt wurde und den Erfolg der kompakten Razr-Foldables wiederholen soll.
Schlucken darf man allerdings erstmal beim Preis, denn zum Marktstart am 15. Mai ruft Motorola mindestens 2.000 Euro auf. Dafür gibt es ein Innendisplay, das 8,09 Zoll groß ist und eine Auflösung von 2.484 x 2.232 Zoll bei einer Bildwiederholrate von 120 Hz hat. Das Razr Fold hat auch einen 6,6 Zoll großen Außenbildschirm mit einer Auflösung von 2.520 x 1.080 Pixeln und einer hohen Bildwiederholrate von 165 Hz.
Als Prozessor kommt der Snapdragon 8 Gen 5 zum Einsatz, der 12 oder 16 GB Arbeitsspeicher unterstützt wird. An Datenspeicher gibt es 256, 512 oder 1.024 GB. Der Silizium-Kohlenstoff-Akku ist mit 6.000 mAh deutlich größer als bei den Faltern der Konkurrenz. Die Batterie lädt per Kabel mit 80 Watt, drahtlos mit 50. Das Gehäuse ist nach IP49 vor Wasser, aber nicht vor Staub geschützt.
Auf der Rückseite ist eine Dreifachkamera eingebaut, die drei 50-Megapixel-Sensoren verwendet. Neben einer Hauptkamera und einer Superweitwinkelkamera ist ein Periskop-Tele mit dreifacher optischer Vergrößerung verbaut. Die Frontkamera bietet 32 Megapixel, die innere Selfiecam 20 Megapixel.
Motorola
Das Motorola Edge 70 Fusion kommt gleich in fünf FarbenDer kleine Bruder des Edge 70
Nach dem Edge 70 kommt jetzt mit dem Edge 70 Fusion das zweite Modell der Baureihe, das mit weniger Ausstattung preislich mit 419 Euro in der Mittelklasse angesiedelt ist. Der Hersteller setzt auf Farben, auch hier gibt es in Kooperation mit Pantone einige Auswahl: "Silhouette" (Schwarz), "Blue Surf" (Türkis), "Country Air" (Hellblau), "Orient Blue" (Violett) und "Sporting Green" (Grün). Das Gehäuse ist gemäß der Normen MIL-810H, IP68 und IP69 vor Staub und Wasser geschützt.
Die technische Ausstattung umfasst ein 6,8-Zoll-Amoled-Display mit bis zu 144 Hz Bildwiederholrate, einen Snapdragon 7s Gen 3 Prozessor und einen 5.200-mAh-Akku, der mit 68 Watt schnell geladen werden kann. Die rückwärtige Kamera hat einen Lytia 710 Sensor von Sony mit optischer Bildstabilisierung und 50 Megapixeln. Dazu gibt es eine Ultraweitwinkel- und Makrolinse mit 13 Megapixeln und eine 32-Megapixel-Frontkamera.
Hierzulande gibt es vorerst nur eine Speicherkonfiguration mit 8 GB RAM und 256 GB Datenspeicher. Ungewöhnlich ist, dass es für 20 Euro mehr auch eine Version mit einem deutlich größeren 7.000-mAh-Akku gibt.