NetCologne öffnet 250.000 weitere Haushalte für 1&1
Seit zehn Jahren arbeiten NetCologne und 1&1 beim Netzzugang zusammen, nun erweitern sie die Partnerschaft. 1&1 erhält Zugang zu weiteren Teilen des NetCologne-Glasfasernetzes im Großraum Köln, die auf FTTB-Basis und mit G.fast-Technologie versorgt werden. Dabei liegt die Glasfaser bis ins Gebäude, die letzten Meter überbrückt G.fast über die vorhandene Hausverkabelung. Insgesamt werden rund 250.000 zusätzliche Haushalte mit Gigabitanschlüssen für 1&1 buchbar. Die Open-Access-Kooperation soll vorhandene Glasfaserinfrastruktur effizient öffnen und den Wettbewerb auf dem Netz stärken.
Open Access als Prinzip
NetCologne baut nach eigenen Angaben seit mehr als 20 Jahren Glasfasernetze in Köln und der Region aus und verfolgt dabei einen Open-Access-Ansatz. „Unser Netz steht Wettbewerbern zur Anmietung zur Verfügung und wird heute bereits erfolgreich von zahlreichen Partnern genutzt“, sagt Geschäftsführer Timo von Lepel. „Die Erweiterung der Zusammenarbeit mit 1&1 zeigt erneut, dass dieser Markt funktioniert.“ Das Unternehmen hat rund 500.000 Kundenanschlüsse, rund 33.000 Kilometer Glasfaser verlegt und investiert jährlich zweistellige Millionenbeträge.
1&1 bindet das Netz an die eigene Plattform an und kann damit nach Aussage von CEO Ralph Dommermuth zusätzliche Haushalte im Großraum Köln mit Glasfaserangeboten erreichen. „Unsere Zusammenarbeit mit NetCologne steht seit vielen Jahren für eine erfolgreiche und vertrauensvolle Partnerschaft“, sagt er. Man wolle so die deutschlandweite Verfügbarkeit von 1&1 Glasfaseranschlüssen ausbauen. 1&1 verfügt nach eigenen Angaben über rund 70.000 Kilometer Glasfaserstrecke und ist in über 350 Städten präsent.
Der neu geschlossene Vertrag soll die Grundlage für weitere Kooperationen im FTTH-Netz bilden, also für Anschlüsse mit Glasfaser bis in die Wohnung. Konkrete Termine oder Gebiete nennen die Partner dafür nicht.