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Samsung setzt auf vernetztes Wohnen mit AI Home

Samsung-Stand auf der IFA 2024 mit dem Motto ‚AI for All‘. 2025 rückt das Unternehmen mit ‚Future Living, Now‘ sein AI Home in den Mittelpunkt

Samsung-Stand auf der IFA 2024: Schon im Vorjahr setzte das Unternehmen auf das Motto ‚AI for All‘. In diesem Jahr rückt Samsung unter dem Titel ‚Future Living, Now‘ das Konzept AI Home in den Mittelpunkt

© (Quelle: Samsung)

Samsung Electronics nutzt die IFA 2025 in Berlin, um eine umfassende Vision für das „AI Home“ vorzustellen. Unter dem Motto „Future Living, Now“ zeigt das Unternehmen im CityCube eine Reihe von Produkten und Services, die stärker auf künstliche Intelligenz und Vernetzung setzen. Ziel ist es, Wohnen, Unterhaltung und Haushaltsgeräte in einem Ökosystem zusammenzuführen.

Im Zentrum stehen laut Samsung AI-gestützte Innovationen. Präsentiert werden unter anderem ein Micro RGB TV mit neuer Displaytechnologie, neue mobile Geräte zur Erweiterung des Galaxy-AI-Ökosystems sowie aktualisierte Bespoke-Hausgeräte, die für den europäischen Markt optimiert sind. Alle Geräte lassen sich über die SmartThings-Plattform vernetzen. Nutzer sollen so ein nahtloses Zusammenspiel zwischen Unterhaltung, Kommunikation und Haushalt erleben.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Thema Ambient AI. Einen Tag vor dem offiziellen Messebeginn will Samsung in einer Pressekonferenz seine Strategie zu diesem Ansatz erläutern. Ambient AI wurde erstmals im Sommer beim Galaxy-Unpacked-Event vorgestellt und soll im Alltag im Hintergrund agieren: Geräte sammeln und kombinieren Informationen, um Nutzungsmuster zu erkennen und sich automatisch an die Bedürfnisse der Haushalte anzupassen. CK Kim, Executive Vice President und Leiter der Digital Appliances Business Unit, spricht auf der IFA von einem „Startpunkt für eine zukunftsweisende Reise“.

Für den Markt ist die Präsentation vor allem ein Signal: AI wird nicht mehr nur als Smartphone-Feature oder als Sprachassistent verstanden, sondern soll zum verbindenden Element im gesamten Wohnumfeld werden. Damit positioniert sich Samsung ähnlich wie andere große Anbieter, die Smart-Home-Konzepte zunehmend als Plattformgeschäft verstehen. Für den Handel bedeutet das eine stärkere Verzahnung bisher getrennter Produktwelten, von Unterhaltungselektronik über Hausgeräte bis hin zu mobilen Endgeräten.

Mit der Vorstellung auf der IFA sucht Samsung nicht nur die internationale Bühne, sondern auch gezielt den Kontakt zum europäischen Markt. Gerade die Bespoke-Hausgeräte mit AI-Funktionen sollen zeigen, dass das Konzept nicht nur für Premiumkunden gedacht ist, sondern in breitere Zielgruppen getragen werden soll. Ob sich diese Vision in der Praxis durchsetzt, hängt jedoch maßgeblich davon ab, ob Handel und Konsumenten bereit sind, das Versprechen eines vollständig vernetzten Wohnens auch einzulösen.

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