Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Xplora bringt „Startphone“ für Kinder

Mit dem XploraOne stellt der norwegische Anbieter Xplora Technologies ein Mobilgerät vor, das bewusst unterhalb klassischer Smartphones angesiedelt ist. Zielgruppe sind Kinder im Alter von 9 bis 11 Jahren.
© (Quelle: Xplora)

Mit dem XploraOne erweitert Xplora Technologies sein Portfolio um ein Gerät, das sich klar von herkömmlichen Smartphones abgrenzt. Der Hersteller spricht von einer neuen Geräteklasse und positioniert das Produkt als sogenanntes „Startphone“ für Kinder. Gedacht ist es für eine Altersgruppe, die bislang häufig entweder mit einer Smartwatch oder direkt mit einem vollwertigen Smartphone ausgestattet wird.

© Quelle: Xplora

Das XploraOne verzichtet bewusst auf Internetzugang, soziale Medien und App-Stores. Stattdessen beschränkt sich der Funktionsumfang auf grundlegende Kommunikations- und Sicherheitsfunktionen. Telefonieren und Nachrichtenversand stehen im Mittelpunkt, ergänzt um einen spielerischen Aspekt ohne Zugriff auf externe Plattformen. Ziel ist es laut Unternehmen, Kindern einen kontrollierten Einstieg in mobile Kommunikation zu ermöglichen, ohne sie frühzeitig mit den typischen Mechanismen von Smartphones zu konfrontieren.

Zwischen Smartwatch und Smartphone

Xplora ist bislang vor allem für seine Kinder-Smartwatches bekannt, die Telefonie, Standortfunktionen und eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten kombinieren. Mit dem XploraOne rückt das Unternehmen nun näher an das klassische Handyformat heran, bleibt funktional aber deutlich darunter. Das Gerät ist darauf ausgelegt, überwiegend in der Tasche zu bleiben und nicht dauerhaft genutzt zu werden – ein Ansatz, der sich klar gegen die intensive Bildschirmnutzung moderner Smartphones richtet.

Adressiert werden damit insbesondere Eltern, die ihrem Kind zwar mehr Eigenständigkeit und Erreichbarkeit ermöglichen wollen, den Schritt zum Smartphone aber noch nicht gehen möchten. Die Altersangabe von 9 bis 11 Jahren zielt genau auf diese Übergangsphase ab.

Sicherheit als zentrales Element

Ein zentrales Element des Geräts ist der sogenannte Xplora Guardian Service. Über diesen können Eltern bestimmte Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen nutzen, etwa zur Übersicht über Kontakte oder zur allgemeinen Nutzungskontrolle. Details zur konkreten Ausgestaltung bleiben offen, das Prinzip ist aus den bisherigen Xplora-Produkten jedoch bekannt: Kommunikation findet in einem klar definierten Rahmen statt, Kontakte müssen freigegeben werden, externe Inhalte bleiben außen vor.

Das XploraOne soll ab dem 12. Januar 2026 erhältlich sein. Der Verkaufspreis liegt bei 149 Euro. Für den Betrieb ist ein Mobilfunktarif erforderlich; angeboten wird dafür der Tarif „Xplora Connect“ ab 9,99 Euro monatlich.

Neueste Beiträge

Praxis statt Hype: KI in der Kommunikation auf der communicate
KI verspricht, Kommunikationsflüsse zu entlasten und interne Prozesse zu beschleunigen. Wie viel davon im Alltag trägt, zeigt Sebastian Saeger, Partner Development Manager bei Wildix, in einem Vortrag auf der communicate.
2 Minuten
Zwischen Chaos und Aufbruch: Panel zur Lage der ITK-Branche
Auf der communicate im Rahmen der leat con 2026 diskutieren Sandra Balz (kiwiko), Daniel Brosend (NTB) und Lucas Knapp (EDNT) über die Lage der ITK-Branche. Im Mittelpunkt stehen Regulatorik, die geopolitische Lage, KI-Chaos und steigende Preise für Hard- und Software.
3 Minuten
30. Sep 2026
Expert startet mit Payback und baut KI im Handel aus
Kundenbindung, digitale Vertriebswege und Künstliche Intelligenz stehen im Mittelpunkt der weiteren Ausrichtung von Expert. Auf der Hauptversammlung in Göttingen kündigte die Kooperation unter anderem den Start von Payback an und gab einen Einblick in ihre Pläne für das laufende Geschäftsjahr.
4 Minuten
29. Sep 2026
TH-Newsletter-Web-1920x1080.jpg

Die Top-News des Tages direkt aus der Redaktion

mit dem Telecom Handel Newsletter

Das könnte Sie auch interessieren

Das sind die Smartphone-Bestseller des zweiten Quartals
Counterpoint Research hat wieder Liste der zehn weltweit am häufigsten verkaufen Smartphones veröffentlicht. Darunter finden sich jeweils fünf Modelle von Apple und fünf von Samsung, die Konkurrenten gehen leer aus.
2 Minuten
27. Aug 2026
Das sind die Smartphone-Bestseller des ersten Quartals
Fünfmal Samsung, viermal Apple und einmal Xiaomi: Die Marktforscher von Counterpoint Research haben die weltweit im ersten Quartal des Jahres am häufigsten verkauften Smartphones ermittelt.
2 Minuten
7. Mai 2026
Eine Ära im Vodafone-Vertrieb endet: Armin Heddenhausen geht
Mit Armin Heddenhausen verliert Vodafone eine der langjährigsten und bekanntesten Führungskräfte im indirekten Vertrieb. Über viele Jahre prägte er die Zusammenarbeit mit Fachhandel, Distribution und Vertriebspartnern. Seine berufliche Zukunft lässt er zunächst offen.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige