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Lesedauer 3 Min.

ElectronicPartner bringt Umbau in die Fläche

Rund 900 Teilnehmer kamen zum Kongress von ElectronicPartner nach Neuss. Im Mittelpunkt stand, wie die strategische Neuausrichtung konkret im Fachhandel umgesetzt werden soll.
EP: Kongress

Vorstand von ElectronicPartner auf dem Kongress in Neuss: Greta Ziob, Patrick van Tent und Matthias Assmann stellten Strategie und aktuelle Entwicklungen vor

© ElectronicPartner

Zum fünften Kongress der ElectronicPartner trafen sich am 20. und 21. März Fachhändler, MEDIMAX-Unternehmer sowie Industrie- und Dienstleistungspartner im Crowne Plaza Hotel Düsseldorf-Neuss. Mehr als 50 Aussteller und rund 80 Workshops boten eine breite Plattform für Austausch, Weiterbildung und Gespräche innerhalb der Branche.

Im Vergleich zu früheren Veranstaltungen lag der Fokus stärker auf praktischen Ansätzen. Themen wie Reparaturservices, E-Commerce, Marketing, Personal sowie Energielösungen wurden in Workshops und Diskussionsrunden aufgegriffen. Neu war unter anderem eine Themenlounge, die als offener Treffpunkt für vertiefte Gespräche zu diesen Bereichen diente.

Erstmals präsentierte sich zudem ein neu aufgebautes ServiceNetzwerk mit Partnern wie Aswo, Elektronik Service Küsters, Krix Academy, repartly und Weyrauch Repair. Die beteiligten Unternehmen bündelten ihre Angebote und vermittelten in gemeinsamen Workshops Ansätze für den Ausbau von Reparaturservices. „Reparatur ist kein Nischenthema mehr, sondern ein strategisch wichtiger Bestandteil nachhaltiger Geschäftsmodelle“, sagte Gardy Kanzian, Leiterin ReparaturServices bei ElectronicPartner. Gleichzeitig verwies sie auf die Komplexität des Themas, etwa bei rechtlichen Fragen und in der praktischen Umsetzung.

Neben diesen Schwerpunkten deckten die Workshops ein breites Spektrum ab: von klassischen Warengruppen wie TV, Audio und Weißer Ware bis hin zu Service- und Plattformthemen. Ziel war es, den Teilnehmern konkrete Impulse für die Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle zu geben.

Austausch und Netzwerk im Mittelpunkt

Neben den inhaltlichen Formaten spielte auch der persönliche Austausch eine zentrale Rolle. Der Kongress brachte Händler, Industriepartner und die Zentrale an einem Ort zusammen und bot Raum für direkte Gespräche. Diese Formate gelten innerhalb der Verbundgruppe als wichtiger Baustein, um neue Konzepte schneller in die Fläche zu bringen.

Auch die Abendveranstaltung wurde genutzt, um die Verbindung innerhalb des Netzwerks zu stärken. Im Rahmen des Plenums richtete sich der Vorstand mit einem gemeinsamen Appell an die Mitglieder, die Zusammenarbeit innerhalb der Verbundgruppe weiter auszubauen.

EP: Kongress

Rund 50 Hersteller präsentierten ihre Produkte und Konzepte auf der Ausstellungsfläche des ElectronicPartner-Kongresses

© ElectronicPartner
Strategie als langfristiger Rahmen

Inhaltlich knüpfte der Kongress an die bereits kommunizierte strategische Neuausrichtung an. Vorstand Matthias Assmann griff dies mit einem bildhaften Vergleich auf: „Wir haben in den vergangenen Jahren die Raupe optimiert – doch das reicht nicht mehr aus.“ Ziel sei es, die Verbundgruppe sichtbar weiterzuentwickeln.

ElectronicPartner will sich stärker als Anbieter von Lösungen positionieren und dabei Service, Installation und Integration in den Mittelpunkt rücken. Programme wie Reparaturnetzwerke oder Energielösungen sind Teil dieser Entwicklung. Gleichzeitig arbeitet die Kooperation an der Anpassung von Markenauftritt, Marketing sowie Plattform- und Logistikprozessen.

Vorständin Greta Ziob betonte, dass diese Transformation nur im Zusammenspiel aller Beteiligten gelingen könne: von der Zentrale über die Mitglieder bis hin zu Industriepartnern. Der Kongress zeigte damit vor allem eines: Die strategische Neuausrichtung soll nicht nur auf Vorstandsebene stattfinden, sondern zunehmend im operativen Geschäft der Händler ankommen.

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