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Mobilezone schließt Deutschland-Verkauf ab

Der Verkauf von Mobilezone Deutschland an Freenet ist vollzogen. Damit zieht sich der Schweizer Konzern endgültig aus dem deutschen Markt zurück.

Mit dem Vollzug der Transaktion geht Mobilezone Deutschland vollständig an Freenet über

© (Quelle: DALL-E)

Die Mobilezone Holding AG hat den bereits im Oktober angekündigten Verkauf ihres Deutschlandgeschäfts abgeschlossen. Nach Zustimmung des Bundeskartellamts wurde die Transaktion Ende Dezember vollzogen. Das operative Geschäft von Mobilezone Deutschland geht damit vollständig an Freenet über.

Über die Übernahme hatte Mobilezone im Herbst informiert. Wie berichtet, übernimmt Freenet sämtliche deutschen Geschäftsaktivitäten inklusive Marken wie Sparhandy, Deinhandy, Handystar und High sowie die Gesellschaften in Köln und Bochum. Der vereinbarte Kaufpreis lag bei rund 230 Millionen Euro. Der Vollzug der Transaktion stand unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe, die Anfang November erteilt wurde.

Mit dem Closing ist der Rückzug der Schweizer Mobilezone als Eigentümerin aus dem deutschen Markt abgeschlossen. Mobilezone Deutschland besteht als operative Einheit weiter und wird künftig vollständig von Freenet geführt. Das Geschäft war rund zehn Jahre Teil der Mobilezone-Gruppe.Anfang Dezember hatte sich Mobilezone Deutschland im Rahmen der ersten Mobilezone Convention in Köln mit Partnern aus Handel, Subdistribution und Industrie präsentiert und dort einen personellen und strategischen Übergang eingeleitet. Die operative Führung von Mobilezone Deutschland liegt inzwischen bei Feyzi Demirel, der das Geschäft innerhalb der Freenet-Gruppe weiterführt. Der langjährige Geschäftsführer Wilke Stroman hatte sich im Zuge der Convention offiziell verabschiedet.

Mobilezone selbst konzentriert sich künftig ausschließlich auf den Schweizer Heimmarkt. Infolge des Verkaufs gibt das Unternehmen für 2025 keine Gruppen-EBIT-Guidance mehr ab. Strategisch will sich Mobilezone auf das Schweizer Retail-Geschäft sowie auf Wachstumsfelder wie B2B-Services, MVNO-Aktivitäten und das Second-Life-Geschäft fokussieren.

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