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Verbraucherstimmung sinkt zumindest nicht weiter

Der Konsumklimaindex der Institute GfK und NIM zeigt für den Juni zumindest ein Ende der Talfahrt, der große Stimmungsumschwung bleibt bei den Verbrauchern aber noch aus und die Anschaffungsneigung ist weiter gering.
Konsumklima
© ChatGPT

Der Konsumklimaindex, den die Institute GfK und NIM monatlich erstellen, kannte seit März vor allem eine Tendenz: Die Stimmung der Verbraucher wurde immer schlechter. Seit dem Mai ist der Abwärtstrend zumindest gestoppt, denn der Index ging leicht nach oben und für der Indikator mit den Erwartungen für Juni soll um 3,3 Punkte auf nunmehr minus 29,6 Punkte steigen.

Vor allem die Einkommenserwartungen der Befragten fielen im Mai deutlich positiver aus als im März und April. Auch die Inflationssorgen erschienen etwas geringer. Die Anschaffungsneigung bleibt trotz eines leichten Anstiegs aber weiter verhalten und die Verbraucher halten größere Käufe weiter zurück. Die Sparneigung zeigt sich zum dritten Mal in Folge leicht rückläufig.

Die Konjunkturerwartungen der Verbraucher verbessern sich in diesem Monat leicht um 2,5 Zähler auf minus 11,2 Punkte. Allerdings rechnet die Mehrheit weiterhin mit einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in den kommenden zwölf Monaten. Vor dem Hintergrund der zuletzt mehrfach nach unten angepassten Wachstumsprognosen werten es die Marktforscher jedoch als positives Signal, dass sich die Konjunkturerwartungen erholt haben.

„Die Verbraucherstimmung beendet, zumindest für den Moment, ihren Sinkflug und erholt sich in diesem Monat wieder etwas“, erklärt Rolf Bürkl, Head of Consumer Climate beim NIM. „Neben den deutlich verbesserten Einkommensaussichten stützen eine rückläufige Sparneigung sowie eine leicht zunehmende Anschaffungsneigung derzeit das Konsumklima. Die Belastungen durch den Konflikt im Nahen Osten bleiben aber in der Grundtendenz bestehen und sind im Konsumklima weiterhin sichtbar.“

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