Analoganschlüsse: Mobilfunk statt Festnetz
Die Telekom modernisiert sukzessive bis Ende 2028 rund 1,3 Millionen Festnetzanschlüsse, die noch ausschließlich Sprachtelefonie und analogen Modembetrieb ermöglichen, und stellt diese auf neuere Technologien wie Glasfaser oder DSL um. Dabei ist es nicht die erste Umstellung dieser Anschlüsse. Schon vor etwa einem Jahrzehnt begann die Telekom, die analogen Anschlüsse zu digitalisieren. Während das bei DSL-Anschlüssen mit Telefon einfach war und dieser zum Telefonieren genutzt werden konnte, brauchten rein analoge Anschlüsse die Übergangslösung MSAN-POTS. Diese Technologie kommt aber nun ihrem Lebensende näher, da zunehmend Ersatzteile fehlen. Die Telekom will sie abschalten und beginnt mit jenen Anschlüssen, die Störungen haben und nicht wieder instand gesetzt werden.