Zyxel 19.07.2013, 12:09 Uhr

Mehr Geschäft mit Service Providern

Der Netzwerkspezialist Zyxel möchte seine Umsätze mit Service Providern deutlich steigern. Aber auch im indirekten Vertrieb plant das Unternehmen eine Verdoppelung seiner Umsätze in den kommenden drei Jahren - ein ehrgeiziges Ziel.
Zwar vermarktet Zyxel schon seit längerem seine Netzwerkprodukte auch an Service Provider und City Carrier, doch in der Vergangenheit war der Umsatzanteil in diesem Bereich deutlich zurückgegangen ? "und aktuell überwiegt der Channel-Anteil", erklärt Andreas Doelker gegenüber Telecom Handel.
Er ist seit dem 1. April 2013 neuer Geschäftsführer DACH bei Zyxel und in seinen Aufgabenbereich fallen auch die Beziehungen zu Service Providern und Key Accounts. Genaue Zahlen möchte er nicht nennen, wohl aber das Ziel. ?Künftig sollen jeweils 50 Prozent unserer Umsätze über Geschäfte mit Service Providern und dem Partnervertrieb generiert werden.? Und weiter: ?Vor allem die Übernahme des Netzwerkspezialisten Sphairon Anfang Mai wird uns dabei helfen, den Service-Provider-Anteil deutlich auszubauen?, so Doelker weiter.
Denn mit der Akquisition hat Zyxel Zugriff auf ein 30-köpfiges Entwicklerteam in Deutschland, das schnell auf Besonderheiten im hiesigen Markt reagieren kann. Ein Beispiel dafür sind die SIP-Gateways von Sphairon, die als eine Art Übersetzer fungieren und Geräte mit ISDN-Schnittstellen in neue IP-Umgebungen integrieren können. Auch kündigte Doelker an, dass er ausgewählte Systemhäuser in die Vermarktung von Lösungen im Carrier-Business mit einbeziehen möchte.
Grundsätzlich soll der Channel bei Zyxel auch in Zukunft eine gewichtige Rolle spielen ? schließlich möchte das Unternehmen beispielsweise seinen Umsatz im SMB-Bereich in den nächsten drei Jahren verdoppeln. 



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