Drahtlose Videoüberwachung 10.01.2018, 09:55 Uhr

Amazon schnappt sich Blink

Amazon hat das Start-up für drahtlose Video-Überwachsungssysteme Blink gekauft. Das Know-how von Blink kann der E-Commerce-Riese insbesondere für seinen Amazon Key Service gut gebrauchen. Denn für diesen benötigt der User vernetzte Sicherheitskameras.
Amazon und Blink Logo
(Quelle: Screenshot/Blink)
Der E-Commerce-Riese Amazon hat Blink, einen Spezialisten für Video-Überwachungssysteme, übernommen.  Das erst 2016 gegründete Unternehmen ist vor allem für seine drahtlosen, aber vernetzten Sicherheitskameras bekannt, die unter anderem zur Überwachung von Haus- und Wohnungszugängen dienen. Wie viel Amazon für Blink auf den Tisch gelegt hat, ist nicht bekannt.
Der Marktplatz-Betreiber baut mit dem Zukauf sein Portfolio im Bereich der Sicherheitslösungen aus und schnappt sich Know-how, das Amazon insbesondere für seinen Lieferservice mit dem smarten Türschloss Amazon Key gebrauchen kann. Denn für die Nutzung von Amazon Key benötigt der User ein smartes Türschloss und eine App sowie eine vernetzte Sicherheitskamera.
Video-Überwachung bei Amazon Key
(Quelle: Screenshot/Amazon)
Sobald die Tür geöffnet wird und der Bote das Paket in der Wohnung ablegt, beginnt nämlich die Sicherheitskamera mit der Aufnahme. Der Kunde wird über die App über den Stand der Lieferung benachrichtigt und kann sich das Video der Lieferung ansehen.
Das System lässt sich auch beliebig erweitern: Nicht nur Amazon-Lieferanten können Zugang bekommen, auch für Freunde und Verwandte können Zeitfenster festgelegt werden, in denen die Tür von ihnen geöffnet werden kann. Eine Garantie gibt es mit der Amazon Key Happiness Guarantee auch.


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