Teuer und innovativ: Das iPhone X im Test

Face ID statt Fingerabdruck-Sensor

Die Frontkamera sorgt für eine weitere Innovation: Face-ID, das Entsperren des ­iPhone X durch einen Blick auf das Display, was den Fingerabdruck-Sensor ersetzt. Im Test funktionierte das dank In­frarot selbst im Dunkeln gut, sobald man das Gerät anhebt, beginnt der Scan-Prozess. Apple verspricht eine hohe Sicherheit – wir konnten das Gerät im Test nicht mit Fotos überlisten und auch das Gesicht eines schlafenden Menschen reicht nicht, da die Augen geöffnet sein müssen.
Den Druck auf die Home-Taste, der bisher immer zurück auf den Startbildschirm führte, ersetzt eine Wischbewegung von unten nach oben über das Display, was einige Umgewöhnung von langjährigen Apple-Nutzern verlangt. Störend ist aber eher, dass man nun nach dem Entsperren per Gesichtserkennung noch über den Sperrbildschirm streichen muss, damit der Haupt-Screen erscheint.
Die Technik ist, was die Geschwindigkeit des Prozessors betrifft, auf dem gleichen hohen Niveau wie beim iPhone 8. Nur der Akku ist mit 2.716 mAh nicht allzu üppig bemessen. Wir kamen bei normaler Nutzung trotzdem über etwas mehr als einen Tag.
Ärgerlich ist das langsame Laden, da Apple das Potenzial nicht ausnutzt und nur ein schwaches Ladegerät beiliegt. Drahtloses Laden ist im QI-Standard möglich, doch auch hier wäre bei einem vierstelligen Kaufpreis ein mitgeliefertes Pad wohl angebracht.
Fazit
Quelle: Telecom Handel




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