Der Weg zum lokalen Händler führt übers Web

Online-Verzeichnisse schlagen klassische Print-Branchenbücher

Besonders beliebt bei der Internet-Suche nach lokalen Anbietern sind hierzulande Informationen zu Aktionsangeboten (55 Prozent), Öffnungszeiten (54 Prozent) und Kundenbewertungen (49 Prozent). Wenig überraschend dabei: Online-Verzeichnisse wie Google Maps, Meinestadt.de oder Yelp laufen den klassischen Print-Branchenbüchern längst den Rang ab. Ein Grund laut 1&1: Die Angaben sind detaillierter und können regelmäßig aktualisiert werden. Zudem lassen sich direkt Kommentare und Bewertungen anderer Kunden abrufen. Außerdem ist der Zugriff auf entsprechende Online-Verzeichnisse auch mobil von unterwegs möglich.
 
In Deutschland nutzen inzwischen 40 Prozent der 18- bis 29-Jährigen regelmäßig (mindestens einmal pro Monat) diese mobile Möglichkeit, um sich über lokale Dienstleister zu informieren. Spitzenreiter bei der mobilen Suche sind die 18- bis 29-jährigen Spanier mit 52 Prozent. Die junge französische (35 Prozent) und britische (34 Prozent) Generation sucht immerhin schon zu rund einem Drittel regelmäßig mobil nach lokalen Anbietern.
 
Der "Local Listing Report 2015" basiert auf Online-Interviews und wurde im Auftrag von 1&1 vom Marktforschungsinstitut YouGov unter 4.095 Personen ab 18 Jahren in Deutschland, Spanien, Frankreich und Großbritannien im Zeitraum vom 26. Februar bis 9. März 2015 durchgeführt. Darüber hinaus wurden im gleichen Zeitraum in den vier genannten Ländern 643 Klein- und Kleinstunternehmen zu ihren Offline- und Online-Marketing-Aktivitäten befragt.
Local-Commerce-Anbieter wollen mit ihren regionalen Marktplätzen Städte und ihre stationären Händler ins Internet führen. Drei Ansätze für Online-Schaufenster im Vergleich.




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