05.01.2011, 14:56 Uhr

Vodafone und RWE forcieren Zusammenarbeit

Die beiden Konzerne erhoffen sich von der vertieften Kooperation Synergieeffekte in der Breitbandversorgung.
RWE und Vodafone wollen in Zukunft enger zusammenarbeiten. Ein Ziel ist es dabei, durch verschiedene Projekte in ausgewählten ländlichen Regionen Glasfaseranbindungen zu verlegen. Wie die Unternehmen mitteilten, sollen konkret im Frühjahr 2011 drei weitere Gemeinden und ein Gewerbepark in Rheinland-Pfalz mit einem Glasfasernetz erschlossen werden. Zuvor hatten der Energiekonzern und der Düsseldorfer TK-Anbieter bereits im Rahmen eines ersten Pilotprojekts ein entsprechendes Telekommunikationsnetz in Calenberg (Kreis Höxter) errichtet.
Über die Netztrassen der RWE Deutschland AG lassen sich per Glasfaser auch an geeigneten Standorten die Vodafone Mobilfunkstandorte anbinden. Dazu Hartmut Kremling, Geschäftsführer Technik bei Vodafone in Deutschland: "Der Aufbau mit der neuen vierten Mobilfunkgeneration LTE wird eine schnelle Versorgung der bisher nicht oder kaum mit Internet versorgten Gebiete sicherstellen. Eine Hochgeschwindigkeitsanbindung für unsere Mobilfunk-Standorte ist dafür unerlässlich."
Ein weiteres Ziel der Zusammenarbeit ist die Modernisierung des Energienetzes von RWE mithilfe intelligenter Informations- und Kommunikationstechnik, was spürbare Synergieeffekte für beide Seiten bringen soll. Zu diesen zählen neben besagter Breitbandversorgung auch der Aufbau von Smart Grids-, Smart Meter- und sonstigen Smart-Home-Lösungen.



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