Sechs Kryptowährungen im Vergleich

Der Liebling der Banken und die Anonyme

  • Der Liebling der Banken: Ripple gilt bei manch einem Krypto-Fan bereits als mögliche Ablöse des sogenannten Swift-Systems, über das üblicherweise Zahlungen zwischen Finanzinstituten abgewickelt werden. Nach Angaben der Erfinder aus Kalifornien lassen sich mit Ripple im Schnitt 1.500 Transaktionen pro Sekunde abwickeln, wobei ein einzelner Zahlungsvorgang etwa vier Sekunden dauert. Das machen sich mittlerweile einige große Finanzinstitute wie die spanische Santander Bank oder die Schweizer UBS zunutze. Der Gesamtwert aller Ripple-Coins betrug zuletzt rund 50 Milliarden US-Dollar.
  • Die Maschinen-Währung: Durch digitale Vernetzung können Haushaltsgeräte und industrielle Maschinen zunehmend selbstständig handeln. Registriert der heimische Kühlschrank beispielsweise, dass die Milch knapp wird, bestellt er automatisch nach. Bei der Bezahlung kann Iota ins Spiel kommen, denn die Kryptowährung ist besonders gut für eine Vielzahl von Transaktionen mit geringen Summen geeignet. Zudem fallen für die Überweisungen keine Kosten an. Mit einem Gesamtwert von rund fünf Milliarden US-Dollar liegt Iota derzeit auf Platz zehn der wichtigsten Cyber-Coins.
  • Die Anonyme: Die Kryptowährung Dash bietet ihren Nutzern besondere Diskretion. Aufgrund einer speziellen Verschleierungstechnik können die Transaktionen in der Blockchain nicht öffentlich nachverfolgt werden - für Viele ein willkommener Vorteil. Kritiker mahnen aber, Dash ziehe Kriminelle an. Außerdem sorgte für Skepsis, dass die Dash-Entwickler den Algorithmus so programmiert haben, dass eine große Menge der Cyber-Coins anfangs in ihre eigenen Taschen floss. Auch wegen der Kritik wurde die Währung bereits zwei Mal umbenannt. Mit einem Gesamtwert von über sechs Milliarden US-Dollar gehört sie heute dennoch zu den wichtigsten Währungen im Kryptouniversum.
  • Die Gesetzestreue: Die noch sehr junge Kryptowährung Cardano gilt manch einem Krypto-Fan als Hoffnungsträger, weil ihre Erfinder für sich beanspruchen, besonders flexibel auf staatliche Regulierungsvorschriften reagieren und sich anpassen zu können. Das Thema Regulierung ist in jüngster Zeit in den Fokus gerückt. Vor allem China, Japan und Südkorea gehen inzwischen restriktiv gegen Kryptowährungen vor. Aber auch in Europa geraten sie zunehmend in den Fokus. Das dürfte einer der Gründe dafür sein, dass Cardano inzwischen in die Top-5 der Kryptowährungen aufgestiegen ist.



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