United Navigation 26.04.2016, 09:36 Uhr

Das WLAN-Navi Becker Active 5sl im Test

Mit dem Becker Active 5sl bringt United Navigation sein erstes echtes Internet-Navi auf den Markt. Wir haben getestet, wie es sich im Alltagsbetrieb schlägt.
(Quelle: Telecom Handel)
Besser spät als nie möchte man sagen, wenn man sich das neue Becker Active 5sl ansieht. TomTom und Garmin hatten bereits vor Jahren etliche ihrer Geräte mit Internet-Zugang ausgestattet – sei es mit integrierter SIM oder via Smartphone-Verbindung. Und nun bringt endlich auch United Navigation Navigationssysteme mit Online-Diensten auf den Markt. Wir haben uns das Active 5sl angesehen und überprüft, wie gut die Live-Dienste funktionieren.
Doch zunächst zu den nüchternen Fakten: Das Gehäuse aus schwarzem Kunststoff ist gut verarbeitet, durch die verbauten Magnete schnappt es wunderbar leicht in die mitgelieferte Aktivhalterung ein. Die Saugnapfhalterung erwies sich auch bei Anbringung an einer leicht gekrümmten Stelle der Windschutzscheibe als stabil, und blieb selbst bei Fahrten über Kopfsteinpflaster haften. Das 5-Zoll-Touch-Display (800 x 400 Pixel) ist aus Echtglas gefertigt und kapazitiv. Die Bedienung geht dadurch so leicht von der Hand wie beim Smartphone oder Tablet, lediglich die Reaktionsgeschwindigkeit ist etwas geringer, was aber in der Praxis kaum stört. Es empfiehlt sich dennoch, im Menü den Punkt „Animationen“ zu deaktivieren. Ansonsten finden sich auch Becker-Neulinge schnell im User Interface zurecht, auch dank des physischen Zurück-Buttons.
Auf der Rückseite befinden sich die Magnete für die Aktivhalterung
Quelle: Telecom Handel
Vor der ersten Inbetriebnahme aktivieren wir zunächst die lebenslangen Karten-Updates über das entsprechende Programm am PC. Die Aktualisierung der 46 Länder Europas auf das neueste Material erfolgt dann via WLAN – äußerst praktisch, so muss man künftig nicht jedes Mal den PC einschalten und während des Downloads eingeschaltet lassen. Beim Betrieb im Auto greift das Active 5sl auf die Internetverbindung des Smartphones zu, dieses muss hierzu natürlich in den Tethering-Modus geschaltet werden, was je nach Modell den Akku sehr schnell leert.



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