Find X3 Pro vs. Mi 11 Ultra: Duell der Verfolger

Verschiedene Strategien bei den Kameras

Auffällig: die Kamera­einheit des Mi 11 Ultra mit dem kleinen Zusatz-Display
Quelle: Xiaomi
Unterschiedliche Wege gehen die Hersteller unterdessen bei den Kameras: Das Xiaomi hat drei Linsen, das Oppo vier. Im Mi 11 Ultra arbeitet eine 50-Megapixel-Hauptlinse, die von einer 48-Megapixel-Weitwinkellinse mit 128-Grad-Aufnahmewinkel und einer Makrofunktion unterstützt wird. Besonders stark ist das Zoom-Objektiv: Neben fünffachem optischem Zoom wird damit bis zu 120-facher digitaler Zoom möglich, wobei die Resultate bereits ab 30-facher Vergrößerung nicht mehr gut aussehen. Die Ergebnisse der Kameras insgesamt sind sehr gut, Xiaomi schließt hier zu den besten der Smartphone-Welt auf. Sowohl Aufnahmen bei dürftigem Außenlicht als auch mit optischem Zoom, der einen eigenen optischen Stabilisator hat, sind erstklassig.
Auch das Oppo hat eine 50-Megapixel-Hauptlinse mit einer Blende von f/1.8 und verwendet denselben leistungsstarken Sony-Sensor (IMX766) auch für die Weitwinkellinse, die allerdings nur 110 Grad erfasst. Das Zoom-Objektiv schafft hier nur eine zweifache optische Vergrößerung, die Resultate des 20-fachen digitalen Zooms liegen damit deutlich hinter jenen des Xiaomi zurück.
Die vierte Linse bietet eine Mikroskop-Funktion für eine bis zu 60-fache Vergrößerung kleiner Motive aus bis zu 2 Millimeter Abstand – das liefert interessante Bilder von guter Qualität, ist aber etwas knifflig bei der Bedienung. Insgesamt ist die Hauptkamera von Oppo nicht ganz so stark wie beim Xiaomi, aber im Vergleich zu anderen Smartphones auf dem Markt immer noch sehr gut.
Beide Hersteller setzen darüber hinaus auf das Betriebssystem Anroid 11 ihre eigenen Oberflächen. Ob einem MIUI von Xiaomi oder ColorOS von Oppo besser gefällt, ist dabei Geschmackssache.
Und während Oppo für sein Flaggschiff Find X3 Pro zumindest für zwei Jahre Updates verspricht, hält sich Xiaomi beim Mi 11 Ultra zurück.
Fazit
Quelle: Telecom Handel




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