Studie 24.02.2020, 16:15 Uhr

Globaler Smartphone-Markt: GfK rechnet mit stabiler Nachfrage  

Nach Rückgängen im vergangenen Jahr geht die GfK nun wieder von einer stabilen Nachfrage auf dem globalen Smartphone-Markt aus. Ein Unsicherheitsfaktor bleibt der Coronavirus.
(Quelle: fizkes/shutterstock)
Smartphones werden im Jahr 2020 voraussichtlich einen Gesamtumsatz von 444 Milliarden Euro generieren. Das geht aus einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) für den globalen Smartphone-Markt  hervor. Demnach soll die Nachfrage stabil bleiben, nach einem Rückgang der verkauften Stückzahlen von zwei Prozent im vergangenen Jahr.
Konkret schätzen die GfK-Experten, dass in diesem Jahr rund 1,37 Milliarden Smartphones weltweit verkauft werden. Der Coronavirus und die damit einhergehenden Auswirkungen auf globale Lieferketten und Produktionskapazitäten könnten diese Prognose allerdings noch negativ beeinflussen, so die GfK.
„In den vergangenen Jahren ist es immer schwieriger geworden, die Verbraucher mit Innovationen zu beeindrucken. Das Smartphone ist über seine ursprüngliche Funktion hinaus längst zum wichtigsten Gegenstand für viele Konsumenten geworden. Damit steigen auch die Erwartungen, die an Hardware und Leistung gestellt werden - und Premium sowie Performance sind heute Standard“, erklärt Pavlin Lazarov, GfK Experte für Telekommunikation.
Und weiter: „Nichtsdestotrotz fiebern Verbraucher weiterhin dem Launch neuer Modelle entgegen. GfK-Studien zeigen, dass vier von fünf Smartphones, die letztes Jahr gekauft wurden, auch 2019 auf den Markt gekommen sind. Für 2020 kann also eine Strategie für Händler und Hersteller sein, die Verbraucher mit dem richtigen Preis-Leistungs-Verhältnis zu begeistern.“



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