13.08.2009, 11:28 Uhr

Versatel verbucht größere Verluste bei weniger Umsatz

Der Kommunikationsanbieter muss im ersten Halbjahr einen Verlust von 23,5 Millionen Euro hinnehmen. Zudem brach der Umsatz um 8,5 Prozent auf 362,6 Millionen Euro ein.
Die Versatel AG hat im ersten Halbjahr 2009 einen Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 8,5 Prozent auf 362,6 Millionen Euro verbuchen müssen. Eine negative Bilanz gab es auch beim Nettoergebnis: So fiel nach einem Minus von 22 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2008 nun ein Verlust von 23,5 Millionen Euro an.
Immerhin konnte Versatel die Zahl der Breitbandkundenverträge im Privatkunden-Segment von 692.000 am 30. Juni 2008 auf 710.000 Breitbandkunden zum 30. Juni 2009 steigern. Das Breitbandkundenwachstum konnte jedoch den anhaltenden Rückgang beim durchschnittlichen Umsatz pro Kunde (ARPU) nicht kompensieren. Als Konsequenz brach der Privatkundenumsatz im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 7,1 Prozent auf 164,7 Mio. Euro ein.
Besser lief die Entwicklung im Geschäftskunden-Segment, wo das Unternehmen im Halbjahresvergleich einen Umsatzanstieg um 3,3 Prozent auf 100,4 Millionen Euro erzielen konnte. Im Wholesale-Segment sank der Umsatz von 121,7 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2008 auf 97,5 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2009.
Trotz der negativen Geschäftsentwicklung bestätigte Versatel die ursprünglichen Umsatzerwartungen von mindestens 740 Millionen Euro für das Gesamtjahr.



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