Quartalszahlen: Vodafone bleibt auf Wachstumskurs

Aktive SIM-Karten: Vodafone knackt 50-Millionen-Grenze

Einen neuen Rekord meldet Vodafone bei der Anzahl der aktiven Mobilfunkkarten: Diese beläuft sich mittlerweile - inklusive IoT und MVNO - auf 50,7 Millionen, was einem Zuwachs von 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Damit sei man nun Deutschlands größter Netzbetreiber, betonte Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter. In keinem anderen Netz funkten derzeit mehr SIM-Karten.
Generell zeigte sich der Manager mit den Zahlen hochzufrieden: „Der Unitymedia-Kauf war goldrichtig. Unsere Integration schreitet voran. Und unsere Transformation zum Digitalisierungskonzern ist in vollem Gange“, so Ametsreiter.

Netzausbau schreitet voran

Fortschritte meldet Vodafone auch beim Netzausbau - sowohl im Mobilfunk- als auch im Festnetzbereich. So habe man das LTE-Netz allein in den vergangenen drei Monaten für weitere zwei Millionen Menschen erstmals verfügbar gemacht, betonten die Düsseldorfer. Eigenen Angaben zufolge erreicht Vodafone aktuell 98,6 Prozent aller Haushalte in Deutschland mit 4G-Diensten. Und mit Blick auf den neuen Standard 5G will der Konzern die Technologie bis Ende des Jahres für 10 Millionen Menschen verfügbar machen.
Im Festnetzbereich hat der Konzern im letzten Quartal die Zahl der gigabitfähigen Internet-Anschlüsse um über 450.000 auf 11,6 Millionen erhöhen können. Damit kämen 80 Prozent der in Deutschland verfügbaren Gigabit-Anschlüsse von Vodafone, so das Unternehmen. Bis 2022 wollen die Düsseldorfer nun das Gigabit für 25 Millionen Haushalte und damit für zwei Drittel aller Deutschen verfügbar machen.



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