Vodafone: Solide in Deutschland, international unter Druck

Vodafone Deutschland mit stabilem Ergebnis

Hierzulande, wo die Briten ihr Kabelgeschäft mit der Übernahme von Unitymedia kräftig ausbauen wollen, zog der gesamte Serviceumsatz - bereinigt um Sondereffekte - im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent auf 10,306 Milliarden Euro an.
Im Festnetzbereich steigerte der Konzern dabei den Serviceumsatz um 2,6 Prozent auf 4,180 Milliarden Euro, wobei sich vor allem das Kabelgeschäft mit einem Plus von 4,1 Prozent als Wachstumstreiber herausstellte. Im DSL-Geschäft steigerte Vodafone den Serviceumsatz um 1,1 Prozent auf 1,795 Milliarden Euro. Insgesamt konnte Vodafone im Laufe des letzten Geschäftsjahres 264.000 neue Festnetz-Breitbandkunden gewinnen und kommt hier nun auf eine Basis von 6,9 Millionen. 3,1 Millionen Kunden nutzen hiervon einen DSL-Anschluss (+1,1%), 3,8 Millionen Kunden einen Kabelglasfaseranschluss (+6,4%).
Im Mobilfunksegment legte der Serviceumsatz leicht um 0,8 Prozent auf 6,126 Milliarden Euro zu. Hier konnte Vodafone im Laufe des Jahres 715.000 neue Vertragskunden gewinnen. Die Gesamtzahl aller Mobilfunkkunden ging allerdings im Jahresvergleich um 2,1 Prozent auf 29,5 Millionen zurück. Bei der Anzahl seiner SIM-Karten (eigene Mobilfunk- und MVNO-Kunden sowie IoT-Karten) hingegen konnte Vodafone um rund 3,5 Prozent auf jetzt 47,9 Millionen zulegen.
Positiv fiel auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) aus, das Vodafone um 4,3 Prozent auf 4,098 Milliarden Euro in die Höhe schrauben konnte.  



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