Milliarden vom Bund 09.04.2019, 13:30 Uhr

Also: „Claasroom as a Service“ für Händler 

Der Distributor Also will mit Classroom as a Service seine Handelspartner bei der Vermarktung von Digitalprojekten an Schulen unterstützen und hat ein umfangreiches Konzept entwickelt. 
Die Geschäftsführung von Also Deutschland: Andreas Ruhland und Simone Blome-Schwitzki
(Quelle: Also)
Bereits seit drei Jahren analysiert Also nach eigenen Angaben die Digitalisierung in unterschiedlichen Bildungssegmenten – pünktlich zum Start des DigitalPakts beginnt der Broadliner nun mit einer Initiative Classroom as a Service (CaaS). Ziel ist, Reseller für die Vermarktung von Digitalprojekten in Schulen fit zu machen, schließlich stellt alleine der Bund dafür 5,5 Milliarden Euro zur Verfügung. 
Im Vorfeld habe ein Projektteam von Also Schulen und auch Schulträger persönlich besucht, um sich nach den Bedürfnissen und auch Problemen zu erkundigen, erklärt Also-Geschäftsführerin Simone Blome-Schwitzki. Das Ergebnis ist das Paket, das aus fünf Bausteinen besteht: Zugang zum Internet, Administration, Standard-Applikationen, Ausstattung mit Endgeräten und Ausbildung von Schülern und Lehrern. Letzteres wird gemeinsam mit dem Kooperationspartner Haba Digitalwerkstatt realisiert, die Tochter des Spielwarenherstellers bietet schon heute Workshops und Trainings für Kinder und auch Lehrer zum Thema digitaler Unterricht an. Ein weiterer Kooperationspartner soll in Kürze folgen. 
Zudem bietet Also seinen Händlern über unterschiedliche Unternehmen der Gruppe zahlreiche Services an. Möglich ist beispielsweise, den Support via Fernwartung in Namen des Händlers zu leisten. Auch die Nutzung von Cloud-Diensten unter Berücksichtigung des User-Managements ist buchbar. Schließlich gelten im Bildungsbereich besondere Anforderungen von Lehrer- und Schüler-Datenschutzrichtlinien. Bei der Hardware übernimmt Also bei Bedarf auch das komplette Lifecycle-Management.
„Wir wollen den Partnern helfen, dass sie diesen Markt bedienen können“, so Blome-Schwitzki. Schließlich ist die Vermarktung von Digitalprojekten an Bildungseinrichtungen äußerst komplex, es gibt beispielsweise unterschiedliche Vergabeverfahren in den einzelnen Bundesländern, teilweise sogar in den einzelnen Kommunen und Schulträgern. Ziel ist deshalb, ein Netzwerk für dieses Marktsegment aufzubauen. Nach einer Umfrage von Also unter seinen Partnern zeigten laut Blome-Schwitzki bereits mehrere hundert Reseller Interesse, an diesem Projekt teilzunehmen. 



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