Studie: Digitalstrategie für stationären Handel existenziell

Soziale Medien: Schaufenster und Service-Plattform

Auch soziale Medien wie YouTube, Twitter, Instagram und Co. spielen im Kaufentscheidungs­prozess der jungen Generation eine zentrale Rolle. 49 Prozent schauen sich Videos an, die Geschäfte in den sozialen Netzwerken posten, 36 Prozent haben einem Shop via Social Network schon einmal Fragen zu Produkten gestellt - und 28 Prozent haben bereits ein Produkt oder eine Dienstleistung direkt über Facebook oder Instagram gekauft.
Vor Ort: So nutzen Millennials die Vorteile der digitalen Welt
Quelle: Consors Finanz
"Eine ganz wesentliche Rolle spielt vor allem das Empfehlungsmarketing", so Wenk. So vertrauen 51 Prozent der Millennials beim Kauf von Produkten den Empfehlungen anderer Verbraucher, die sie im Internet finden. "Händler, die in den sozialen Netzwerken nicht auftauchen, existieren für viele Millennials im Grunde nicht", lautet ein Fazit von Wenk.
Und die Entwicklung ist der Studie zufolge noch lange nicht abgeschlossen. "Die Millennials stellen hohe Erwartungen an den stationären Handel", betont Wenk. Sie glauben mehrheitlich (59 Prozent), dass sich der stationäre Handel in den nächsten zehn Jahren stark verändern wird.
Das betrifft zunächst die Art zu bezahlen (72 Prozent): Bereits heute zahlen 32 Prozent der Millennials regelmäßig mit dem Smartphone. Aber auch Virtual Reality und künstliche Intelligenz werden den Teilnehmern der Studie zufolge im stationären Handel einen wichtigen Platz einnehmen: 64 Prozent der jungen Generation können sich vorstellen, ihre Einkäufe künftig direkt im Laden in einer virtuellen Realität zu erleben, und 52 Prozent rechnen damit, dass sie bald von Robotern an der Ladentür begrüßt werden.



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