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Easybell stellt Geschäftsführung neu auf

Gründer Andreas Bahr zieht sich nach fast 20 Jahren aus der operativen Leitung zurück. Ab Ende Juli übernehmen Steffen Hensche und Martin Huth die Führung des Unternehmens.

Steffen Hensche, Andreas Bahr und Martin Huth (v.l.): Zum 31. Juli 2025 übergibt Bahr die Geschäftsführung von Easybell an Hensche und Huth

© (Quelle: Easybell)

Bei Easybell steht ein Wechsel an der Unternehmensspitze an: Gründer Andreas Bahr zieht sich nach fast 20 Jahren aus der operativen Geschäftsführung zurück. Ab dem 31. Juli 2025 übernehmen Steffen Hensche und Martin Huth die Leitung des Unternehmens. Bahr wird Easybell zunächst in beratender Funktion begleiten und plant, sich mittelfristig neuen Projekten zuzuwenden.

„Easybell war für mich immer mehr als nur ein Unternehmen – es war ein Herzensprojekt, das ich mit viel Leidenschaft, Neugier und Freude aufgebaut habe“, sagt Bahr. „Die gemeinsamen Erfolge waren nur möglich dank eines außergewöhnlichen Teams, dem ich zutiefst dankbar bin. Mit Steffen Hensche und Martin Huth übernehmen nun zwei Menschen die Verantwortung, die Easybell nicht nur in- und auswendig kennen, sondern die unsere Werte leben und mit frischen Ideen in die nächste Wachstumsphase führen werden.“

Beide Nachfolger sind langjährige Führungskräfte im Unternehmen. Hensche wird künftig die Bereiche Marketing und Vertrieb verantworten, Huth übernimmt die operativen und technischen Aufgaben. Easybell bleibt damit in den Händen eines eingespielten Teams, das bereits in den vergangenen Jahren wesentliche Entwicklungen mitgestaltet hat.

Ein bedeutender Schritt in der Unternehmensgeschichte war 2022 der Zusammenschluss mit Dstny, einem europäischen Anbieter von cloudbasierter Business-Kommunikation mit Sitz in Belgien. Im Zuge dieser Integration wurden zentrale Funktionen wie HR und Finance in die Konzernstruktur eingebunden, während Easybell als Marke und Organisation weitgehend eigenständig agiert. Laut Unternehmensangaben bleibt Easybell dabei klar auf kleine Unternehmen fokussiert – mit hohem Automatisierungsgrad und rein digitalem Vertrieb.

Hensche und Huth sehen Potenzial insbesondere in der Internationalisierung. „Wir sehen großes Potenzial in der weiteren Internationalisierung und freuen uns darauf, Easybell als Teil des Dstny-Kosmos in Europa weiter voranzubringen“, erklären beide. Bereits heute werden Produkte in Frankreich, Österreich und den Niederlanden angeboten, ein Markteintritt in der Schweiz ist für 2025 vorgesehen.

Auch auf Produktseite sind Neuerungen geplant: Unter anderem soll die Cloud-Telefonanlage um CRM-Anbindungen und KI-gestützte Funktionen erweitert werden. Ziel sei es, die Kommunikation für kleine Unternehmen weiter zu vereinfachen – bei gleichzeitig hohem Automatisierungsgrad im Betrieb.

Easybell wurde 2006 gegründet und hat sich als Anbieter von DSL- und VoIP-Diensten für Privat- und Geschäftskunden positioniert. Der Fokus liegt seit vielen Jahren auf digitalen Prozessen, selbstverwalteten Tarifen und transparenten Vertragsmodellen.

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