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Lesedauer 4 Min.

Enreach rüstet Contact-Plattform mit KI-Power auf

Der Cloud-Anbieter erweitert seine Kommunikationslösung um eine Browser-App, neue Reporting-Funktionen und einen intelligenteren KI-Assistenten. Shomi kann jetzt direkt mit CRM-Systemen kommunizieren und spart damit Zeit im Tagesgeschäft.

Kontakte jetzt mit KI-Unterstützung verwalten.

© (Quelle: Enreach)

Enreach dreht an mehreren Stellschrauben gleichzeitig: Mit der neuen Version von Enreach Contact bringt der Bochumer Anbieter von Cloud-Kommunikationslösungen eine ganze Reihe von Funktionen auf den Markt, die vor allem eines im Blick haben – mehr Effizienz für Geschäftskunden. Im Zentrum steht dabei der KI-Assistent Shomi, der künftig noch stärker in die täglichen Arbeitsabläufe integriert werden kann.

Shomi fasst Gespräche automatisch zusammen und erstellt Protokolle. Neu ist, dass sich diese Zusammenfassungen nun manuell nachbearbeiten lassen und vor allem direkt in angebundene CRM-Systeme übertragen werden können. Das klingt auf den ersten Blick nach einer kleinen Ergänzung, hat aber spürbare Auswirkungen auf den Alltag in Vertrieb und Kundenservice. Denn wer nach jedem Telefonat die wichtigsten Punkte noch einmal von Hand ins CRM eintragen muss, verliert wertvolle Zeit. Mit der neuen Funktion entfällt dieser Schritt weitgehend.

„Mit diesem Release liefern wir eine Reihe neuer Funktionen und zeigen, wie sich KI ganz konkret in den Arbeitsalltag integrieren lässt“, sagt Martin Claßen, Chief Product Officer von Enreach. „Shomi ist dafür das beste Beispiel: Unser KI-gestützter persönlicher Assistent überträgt Daten nun auch direkt ins CRM-System – eine praktische Erweiterung, mit der Nutzer:innen noch effizienter arbeiten können.“

Doch das ist nicht die einzige Neuerung beim KI-Assistenten. Enreach hat den zugrundeliegenden Workflow auf Basis eines optimierten Large Language Models (LLM) überarbeitet. Dadurch bereitet Shomi Gesprächsinhalte nun differenzierter auf und ermöglicht gezieltere Nachfragen. Die Weiterentwicklung basiert auf dem Feedback von Anwendern – ein Ansatz, den Enreach nach eigenen Angaben konsequent verfolgt.

Browser statt Desktop-Installation

Parallel zur KI-Offensive erweitert Enreach das Zugriffsportfolio seiner Contact-Lösung. Neben den bereits verfügbaren Desktop- und Mobile-Apps gibt es jetzt eine vollwertige Web-Anwendung. Nutzer können damit sämtliche Kommunikationsfunktionen direkt im Browser steuern, ohne zusätzliche Software installieren zu müssen. Das schließt ein- und ausgehende Anrufe, Kontaktverwaltung, Weiterleitungen und Warteschlangen ein.

Besonders praktisch: Die Browser-App ermöglicht es, flexibel zu entscheiden, auf welchen Endgeräten eingehende Gespräche ankommen sollen. Wer also gerade mobil unterwegs ist, kann Anrufe auf das Smartphone routen, und im Büro läuft alles über den Desktop. Zudem bietet die Web-App Zugriff auf die komplette Anrufhistorie und die Mailbox – inklusive automatischer Transkriptionen von Sprachnachrichten.

Für Unternehmen, die Wert auf Flexibilität legen oder in hybriden Arbeitsmodellen agieren, ist das ein spürbarer Vorteil. Gerade wenn Mitarbeiter häufig zwischen Standorten oder Geräten wechseln, reduziert die Browser-basierte Lösung technische Hürden.

Reporting ohne manuellen Aufwand

Eine weitere Neuheit ist die webbasierte Reporting-App. Sie liefert einen umfassenden Überblick über die Kommunikationsperformance – ohne dass Nutzer Reports manuell zusammenstellen müssen. Die App greift auf Daten zu Warteschlangen und Agenten zu und erstellt automatisch Auswertungen, die sich in den gängigen Formaten CSV, Excel oder PDF exportieren lassen.

Für Teamleiter im Kundenservice oder Vertriebsmanager, die regelmäßig Kennzahlen auswerten müssen, bedeutet das eine spürbare Zeitersparnis. Statt Daten aus verschiedenen Quellen zusammenzutragen, liefert die App die relevanten Metriken übersichtlich aufbereitet. Ob Anrufvolumen, Wartezeiten oder Auslastung der Agenten: die wichtigsten KPIs sind auf einen Blick verfügbar.

Für Systemhäuser und Fachhändler, die Enreach-Lösungen vertreiben, ergeben sich durch die neuen Funktionen zusätzliche Verkaufsargumente. Gerade die CRM-Integration von Shomi dürfte bei Kunden auf Interesse stoßen, die ihre Prozesse weiter automatisieren wollen. Gleichzeitig bleibt abzuwarten, wie sich die KI-Funktionen in der Praxis bewähren. Denn am Ende entscheidet nicht die Ankündigung, sondern die tägliche Nutzung über den tatsächlichen Mehrwert.

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