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Erster Tarif für Satelliten-IoT von O2 Telefónica

Eine Partnerschaft mit Skylo ermöglicht es O2 Telefónica, seinen Geschäftskunden den ersten Tarif zur Anbindung von IoT-Geräten per Satellit anzubieten.
© (Quelle: iStock / 3DSculptor)

O2 Telefónica bietet erstmals die Mobilfunk-Vernetzung über Satelliten an. Im März startet die „Satellite IoT“-Tarifoption der Geschäftskundensparte O2 Business. Sie kombiniert die Kommunikation über terrestrische (Mobilfunkmasten) und nicht-terrestrische (Satelliten) Netze. Partner ist der kalifornische Spezialist für Sat-Kommunikation Skylo Technologies.

Damit können Unternehmen IoT-Geräte wie Tracker und Sensoren auch in Gegenden mit schwachem Netzempfang und sogar in Funklöchern erreichen. Anwendungsbeispiele sind Container in der Logistik oder Sensoren in der Landwirtschaft, deren Mobilfunkmodule bei Verlust des Mobilfunksignals automatisch den Satelliten anfunken.

Der „Satellite IoT“-Tarif ist das erste kommerzielle Produkt mit hybrider Konnektivität für NarrowBand IoT (NB IoT). Das Angebot über Satelliten steht zunächst in 34 Ländern weltweit zur Verfügung. Geschäftskunden können ihre IoT-Konnektivität über die KITE-Plattform von Telefónica verwalten. Für besondere Sicherheitsanforderungen lassen sich die Daten über VPN-Tunnel geschützt übermitteln.

Im O2 Business IoT Starter-Tarif fallen für die Nutzung des Satellitennetzes 70 Cent pro Kilobyte an. Die terrestrischen Verbindungen in Deutschland und Europa kosten 10 Cent für 10 Megabyte pro Monat, beides ohne monatliche Grundgebühr. Diese Preise sehen auf den ersten Blick zwar hoch aus, doch werden von IoT-Anwendungen oft nur wenige Kilobyte übermittelt.

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