Führungswechsel bei der Deutschen Funkturm
Philipp Pohlmann löst in einem geplanten Vorgang Bruno Jacobfeuerborn als CEO des Infrastrukturanbieters Deutsche Funkturm (DFMG) am 1. September ab. Der 65-Jährige wird nach Jahren Jahren in dieser Funktion dem Unternehmen weiter als Seniorberater zur Seite stehen. Während seiner mehr als 35-jährigen Laufbahn bei der Deutschen Telekom übernahm er zahlreiche nationale und internationale Leitungsfunktionen in den Bereichen Technologie und operatives Geschäft. In seiner Rolle als Präsident der GSMA war er maßgeblich an der Entwicklung des 5G-Standards beteiligt.
Die Position des CEO gilt auch für Holdinggesellschaft GD Towers, die mit ihren Töchtern Deutsche Funkturm (DFMG) und Towers Infra Austria 44.000 Mobilfunkstandorte in Deutschland und Österreich betreibt. Die Geschäftstätigkeit basiert auf langfristigen Rahmenmietverträgen mit Tochtergesellschaften der Deutschen Telekom. GD Towers wurde 2023 gegründet und befindet sich im Eigentum der Deutschen Telekom, DigitalBridge und Brookfield.
Seit Philipp Pohlmann im Jahr 2023 als CFO bei GD Towers und der Deutschen Funkturm eingestiegen ist, hat er deren Weiterentwicklung entscheidend mitgestaltet. Seine berufliche Laufbahn begann er bei der Deutschen Bank. Anschließend war er bei Morgan Stanley in Frankfurt und New York tätig. 2014 wechselte er zur Deutschen Telekom, wo er zunächst den Bereich Mergers & Acquisitions leitete und anschließend als CFO im Vorstandsbereich Group Development tätig war. Von 2020 bis 2022 war er CFO von Magenta Telekom in Österreich und verantwortete dort unter anderem die Ausgliederung des Funkturm-Portfolios des Unternehmens.
„Philipp wird GD Towers in die nächste Wachstumsphase führen“, sagt Thorsten Langheim, Vorstandsmitglied Deutsche Telekom für USA und Group Development, sowie Chairman von GD Towers. „Wir sind überzeugt, dass das Unternehmen unter Philipps Leitung seinen Erfolgskurs fortsetzen, seine Kunden weiterhin erfolgreich unterstützen und seine Position im europäischen Markt für Funkinfrastruktur weiter ausbauen wird.“