Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Deutschland bleibt das Sorgenkind im Telefónica-Konzern

Das starke Wachstum in Spanien und Brasilien hat dem Telefónica-Konzern ein gutes zweites Quartal beschert. Doch die deutsche Tochter musste weitere Einbußen beim Umsatz und dem Ebitda hinnehmen.
Telefónica-Logo
© Telefónica

Der Umsatz des Telefónica-Konzerns stieg im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 3,0 Prozent auf knapp 8,3 Milliarden Euro. Beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wurde ein Anstieg um 6,4 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro verbucht. Diese Zahlen, die über den Erwartungen liegen, beruhen auf starken Zuwächsen in Brasilien und der spanischen Heimat. Insgesamt lag der Beitrag von Spanien im ersten Halbjahr bei 40 Prozent des Konzernumsatzes, 31 Prozent kamen aus Brasilien und 23 Prozent aus Deutschland.

Während die britische Tochter im Rahmen der Erwartungen abschnitt, bleibt Telefónica Deutschland das Sorgenkind bei den vier Kernmärkten des Konzerns.  Der Umsatz sank im zweiten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum Vorjah­reszeit­raum um 11,1 Prozent auf rund 1,8 Milliarden Euro. Hier macht sich vor allem der Transfer von rund 12 Millionen Mobilfunkkunden von 1&1 zum Konkurrenten Vodafone bemerkbar. Gravierend waren auch die Einbußen beim Verkauf von Smartphones und anderer Hardware, dieser Bereich sackte um etwa ein Viertel ab.

Das operative Ergebnis (Ebitda) des Unternehmens sank weniger deutlich um 7,2 Prozent auf rund 0,6 Milliarden Euro. Hier machen sich offenbar erste Effekte der Sparmaßnahmen bemerkbar. Dieses Programm geht mit 1.100 Entlassungen und 60 Shopschließungen dieses Jahr weiter und auch nächstes Jahr will der Deutschlandchef Santiago Argelich Hesse Stellen in Callcentern und im Vertrieb abbauen.

Zumindest konnte Telefónica Deutschland im zweiten Quartal rund 30.000 Mobilfunkvertragskunden dazu gewinnen. Auch der Absatz von Simkarten für professionelle M2M-Kommunikation konnte zulegen.

Neueste Beiträge

United Internet baut viele Stellen bei 1&1 Versatel ab
Die 1&1 AG hat ein Transformations- und Restrukturierungsprogramm bei ihrer Geschäftskundentochter 1&1 Versatel angekündigt. Dabei soll mehr als ein Viertel der Stellen wegfallen. Auch die United-Internet Tochter Ionos SE baut Stellen ab.
3 Minuten
11. Sep 2026
Doppelspitze übernimmt die Leitung der Sparte IT-COM bei Herweck
Beim saarländischen Distributor Herweck wird die Business Unit IT-COM künftig von Silvie Guardiola und Maik Goldschmidt gemeinsam geleitet. 
2 Minuten
11. Sep 2026
Apple erhöht auch die Preise für ältere iPhones deutlich
Die stark gestiegenen Preise der neuen iPhone 18 und 18 Pro ließen es schon befürchten: Apple verlangt jetzt auch für die älteren Modelle, die noch vom Hersteller selbst neu angeboten werden, mehr Geld.
2 Minuten
11. Sep 2026
TH-Newsletter-Web-1920x1080.jpg

Die Top-News des Tages direkt aus der Redaktion

mit dem Telecom Handel Newsletter

Das könnte Sie auch interessieren

Das sind die Smartphone-Bestseller des ersten Quartals
Fünfmal Samsung, viermal Apple und einmal Xiaomi: Die Marktforscher von Counterpoint Research haben die weltweit im ersten Quartal des Jahres am häufigsten verkauften Smartphones ermittelt.
2 Minuten
7. Mai 2026
Das sind die Smartphone-Bestseller des zweiten Quartals
Counterpoint Research hat wieder Liste der zehn weltweit am häufigsten verkaufen Smartphones veröffentlicht. Darunter finden sich jeweils fünf Modelle von Apple und fünf von Samsung, die Konkurrenten gehen leer aus.
2 Minuten
27. Aug 2026
Eine Ära im Vodafone-Vertrieb endet: Armin Heddenhausen geht
Mit Armin Heddenhausen verliert Vodafone eine der langjährigsten und bekanntesten Führungskräfte im indirekten Vertrieb. Über viele Jahre prägte er die Zusammenarbeit mit Fachhandel, Distribution und Vertriebspartnern. Seine berufliche Zukunft lässt er zunächst offen.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige